Hyundai-Fahrerin (28) will Unfall verhindern und macht alles nur noch schlimmer

Erfurt - Drei beschädigte Autos sind die Folge eines missglückten Ausweichmanövers am Dienstagabend in Erfurt.

Der kaputte Hyundai steht nach dem Unfall auf dem Bordstein der Mittelinsel.
Der kaputte Hyundai steht nach dem Unfall auf dem Bordstein der Mittelinsel.  © Marcus Scheidel

Den Informationen der Polizei zufolge wollte ein Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene von der Lissabonner Straße auf die Nordhäuser Straße auffahren.

Eine 38-jährige VW-Fahrerin wollte dem Krankenhaus auf der zweispurigen Straße ausweichen und fuhr auf die linke Spur.

Dabei übersah sie jedoch einen Hyundai, der sich neben ihr befand. Die beiden Autos berührten sich.

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Um einen stärkeren Zusammenstoß zu verhindern, lenkte die 28-Jährige im Hyundai nach links. Allerdings kam sie dabei von der Straße ab und löste sozusagen ihre eigene persönliche Kettenreaktion aus.

Sie überfuhr den Bordstein der Mittelinsel, streifte eine Ampel und überschlug sich, erklärte die Polizei. Doch damit nicht genug: In der weiteren Folge prallte die junge Fahrerin gegen ein Verkehrsschild und rutschte im Anschluss gegen einen weiteren Volkswagen, der zu diesem Zeitpunkt an der Ampelkreuzung stand. Am Hyundai entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Den Angaben nach trugen die 38-Jährigen im VW sowie die zehn Jahre jüngere Frau im Hyundai leichte Verletzungen davon.

Titelfoto: Marcus Scheidel

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