Zu viele Infektionen: Nächste Thüringer Region rutscht in erste Corona-Warnstufe

Ilm-Kreis - Im Ilm-Kreis gilt die Corona-Warnstufe eins. Das geht aus einer Übersicht des Thüringer Gesundheitsministeriums hervor, die am Sonntag veröffentlicht wurde.

In Thüringen hat mit dem Ilm-Kreis die nächste Region die erste Corona-Warnstufe. Für Geimpfte wird dies allerdings noch keine weitreichenden Folgen haben. Sie dürfen weiterhin Gaststätten oder Fitnessstudios betreten. (Archivbild)
In Thüringen hat mit dem Ilm-Kreis die nächste Region die erste Corona-Warnstufe. Für Geimpfte wird dies allerdings noch keine weitreichenden Folgen haben. Sie dürfen weiterhin Gaststätten oder Fitnessstudios betreten. (Archivbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Damit gibt es inzwischen drei Regionen in Thüringen, die in diese Warnstufe eingeordnet wurden. Neben dem Ilm-Kreis betrifft dies die Stadt Suhl und den Landkreis Hildburghausen. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte sind in der Basis-Stufe, in der die lockersten Infektionsschutzmaßnahmen gelten.

Für das Erreichen der Warnstufe eins muss die Sieben-Tage-Inzidenz bei einem Wert zwischen 35 und 99 liegen - im Ilm-Kreis lag sie am Sonntag bei 54.

Außerdem muss die lokale Belegung der Krankenhausbetten oder die Belegung der Intensivbetten thüringenweit mit Covid-19-Patienten einen bestimmten Schwellenwert überschreiten.

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Im Ilm-Kreis liegt die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, die die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche angibt, am heutigen Sonntag bei 4,7.

In der Warnstufe eins ist unter anderem das Anwenden der 3G-Regelung in Innenräumen von Gaststätten, Hotels und Fitnessstudios vorgesehen.

Bedeutet: Gäste haben nur Zutritt, wenn sie getestet, geimpft oder von Covid-19 genesen sind.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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