Darum trug Prinzessin Diana zwei Uhren am Handgelenk

London - Prinzessin Diana (†36) war nicht nur für ihre Warmherzigkeit bekannt. Für viele war sie vor allem auch eine Stilikone, ihre Kleidung war immer ein Statement.

Prinzessin Diana (Archivfoto vom 27. Mai 1997) starb nach einem Unfall in der Nacht zum 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren in Paris.
Prinzessin Diana (Archivfoto vom 27. Mai 1997) starb nach einem Unfall in der Nacht zum 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren in Paris.  © A0200 epa PA John Stillwell / PA / dpa

Prinzessin Diana war ein Paradebeispiel für gutes Aussehen. Trotzdem hielt sie sich nicht immer an die Vorschriften der höfischen Etikette.

So wurde sie beispielsweise immer wieder bei offiziellen Terminen ohne Handschuhe gesichtet. Es war ihre Art, den Menschen näher zu sein und ihnen ihre Verbundenheit zu zeigen.

Wer genau hinsah, konnte auch öfter beobachten, dass sie manchmal zwei Uhren am Handgelenk getragen hat. 

Und das war absolut kein Zufall! Ganz im Gegenteil: Es war eine liebevolle Geste an ihren damaligen Ehemann, Prinz Charles (heute 71).

Wir verraten Euch die schöne Botschaft hinter diesem besonderen Symbol!

Laut "Mirror" liebte es die Prinzessin, ihre Gefühle gegenüber anderen Menschen durch kleine Zeichen auszudrücken und ihnen damit zu zeigen, dass sie etwas Besonderes sind.

Extravagantes Detail

29. Juli 1981, London: Der Hochzeitskuss des damaligen Traumpaares, Prinz Charles (71) und Lady Diana Spencer (†36).
29. Juli 1981, London: Der Hochzeitskuss des damaligen Traumpaares, Prinz Charles (71) und Lady Diana Spencer (†36).  © DPA

In dem Fall handelte es sich bei dem Accessoire um einen echten Liebesbeweis für ihren Ehemann, Prinz Charles, der Thronfolger des Vereinigten Königreiches.

Das extravagante Detail waren zwei Uhren: ihre eigene, eine schmale, goldene. Und eine etwas dunklere, die Charles gehörte. Sie trug beide etwa immer dann, wenn Charles etwa beim Polospiel war. Es sollte ihm Glück bringen. Oder wenn er nicht bei ihr war, dann wollte sie ihm auf diese Weise nah sein.

Die Tradition stammt aus dem Mittelalter. Damals band ein Ritter vorm Turnier ein Taschentuch seiner Herzensdame an die Rückseite seines Helms. Auch hier wurde das Tuch als Glücksbringer wahrgenommen und ließ den geliebten Menschen indirekt am Wettbewerb teilnehmen und unterstützen.

Trotz der süßen Geste war die Ehe von Diana und Charles nicht von Dauer. Das royale Paar trennte sich 1992, vier Jahre später war die Scheidung vollzogen.

Titelfoto: picture-alliance / dpa, A0200 epa PA John Stillwell / PA / dpa

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