Gewinnerin von "Miss Germany" steht fest: Anja Kallenbach ist Deutschlands Schönste

Rust - Die Thüringerin Anja Kallenbach ist die neue "Miss Germany".

Die Jury des Finales der Miss Germany Wahl 2021, (v.l.n.r.) Karo Kauer, Dagmar Wöhrl, Riccardo Simonetti, Zeina Nassar und Lara Gonschorowksi steht im Vorfeld des Finals auf einem Roten Teppich.
Die Jury des Finales der Miss Germany Wahl 2021, (v.l.n.r.) Karo Kauer, Dagmar Wöhrl, Riccardo Simonetti, Zeina Nassar und Lara Gonschorowksi steht im Vorfeld des Finals auf einem Roten Teppich.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Die 33-Jährige wurde am Samstag im Europa-Park im badischen Rust gekürt und hatte sich zuvor gegen 15 Konkurrentinnen aus den anderen Bundesländern durchgesetzt.

Erfolg sei für sie "nicht zu denken, sondern einfach zu machen - mit viel Humor und Leidenschaft", sagte Kallenbach kurz vor ihrem Sieg.

Die zweifache Mutter hatte nach eigenen Angaben eine schwierige Schulzeit, absolvierte schließlich aber doch ein Studium.

Sie war Geschäftsführerin in einem Einzelhandelsunternehmen und fährt Mountainbike.

In dem Wettbewerb sollte es schon zum zweiten Mal nicht mehr vorrangig ums Aussehen gehen, sondern um die Persönlichkeit und Ausstrahlung der Frauen.

Ins Finale geschafft haben es eine Aktivistin, die gegen die Diskriminierung dicker Menschen kämpft, eine Überlebende sexueller Gewalt, eine Zeugen-Jehovas-Aussteigerin und eine Frau mit künstlichem Darmausgang.

Knigge-Trainings oder Schaulaufen im Bikini vor einer männlich dominierten Jury gab es nicht mehr.

Jemimah Booysen (l.-r.), Katharina Wohlrab, Anja Kallenbach und Julia Kremer waren die vier Erstplatzierten. Kallenbach (3.v.l.) schnappte sich den Sieg.
Jemimah Booysen (l.-r.), Katharina Wohlrab, Anja Kallenbach und Julia Kremer waren die vier Erstplatzierten. Kallenbach (3.v.l.) schnappte sich den Sieg.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Die "Miss Germany" bekommt kein Preisgeld und kann zum Großteil selbst entscheiden, was sie mit ihrem Titel anfängt. Es winken in jedem Fall eine größere Bekanntheit und damit möglicherweise Aufwind für die eigenen Projekte.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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