Machtwechsel: Elyas M'Barek stiehlt TV-Größe Gottschalk die Show

Unterföhring - Der König ist zurückgekehrt. Nein, die Rede ist nicht von Simba, dem beliebten Löwen aus dem Hause Disney. Wobei die Haarpracht gar nicht so verschieden ist. Thomas Gottschalk war am Dienstagabend da, wo er hingehört: Am Moderationspult (70).

Appletini gefällig? In der Rolle des Moderators fühlte sich Thomas Gottschalk sichtlich wohl.
Appletini gefällig? In der Rolle des Moderators fühlte sich Thomas Gottschalk sichtlich wohl.  © ProSieben / Claudius Pflug

In der Sendung "Wer stiehlt mir die Show" hatte er sich als erster der Kandidaten am Ende gegen Format-Erfinder Joko Winterscheidt (42) durchgesetzt - und dadurch mit ihm Plätze getauscht.

Und Gottschalk kündigte an, seine Platz nicht räumen zu wollen: "Gewöhnen Sie sich daran. Das ist jetzt meine Show."

So musste Winterscheidt als Kandidat neben Palina Rojinski (35), Elyas M'Barek (38) und Wildcard-Kandidatin Lily Platz nehmen. Letztere musste leider schon früh die Sendung verlassen, so dass es wieder eine Promi-Show ohne Underdog wurde.

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Da sich M'Barek schon früh etwas in Führung arbeiten konnte, musste Winterscheidt vor allem gegen Palina Rojinski - die noch vor ihm lag -ankämpfen.

Wäre seine Ausgangslage nicht schon schlimm genug, zog Showmaster Thomas Gottschalk den Joker. Und der hatte es in sich.

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Durchgeboxt: Elyas M'Barek hat es gegen die Showgröße Gottschalk ins Finale geschafft.
Durchgeboxt: Elyas M'Barek hat es gegen die Showgröße Gottschalk ins Finale geschafft.  © ProSieben / Claudius Pflug

Niemand geringeres als Jokos bessere Hälfte, Klaas Heufer-Umlauf (37), betrat die Bühne. Ab da war Show-Erfinder Winterscheidt ferngesteuert.

Egal, ob er die richtige Antworten in der Sport-Fragen-Kategorie kannte oder nicht: Er durfte nur 1:1 das laut wiedergeben, was sein sonstiger Show-Partner ihm aus der Kabine heraus über einen Knopf im Ohr einsagte.

Es sollte dem dynamischen ProSieben-Duo zu einem Gleichstand mit der russisch-deutschen Fernsehmoderatorin verhelfen. Es sollte jedoch ein kurzer Triumph bleiben.

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In der Kategorie "Lebe schnell - stirb langsam" brillierte Rojinski im Filmtitel-Raten und Joko wurde zu "Who wants to live forever" in den Loser-Tunnel geschickt. "Macht ihn fertig!", so seine Botschaft an die beiden verbleibenden Kandidaten.

Am Ende sollte sich jedoch Elyas M'Barek durchsetzen und gegen Showmaster-Legende Gottschalk ins Finale einziehen.

Dort war für den Schauspieler alles im Fluss. Als er wusste, dass der Nil im Mittelmeer mündet, gab es für den 38-Jährigen Konfetti und einen Moderationsvertrag.

Titelfoto: ProSieben / Claudius Pflug

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