Kanye West gibt auf! Rapper will offenbar doch nicht mehr US-Präsident werden

Los Angeles - Tja, das war's schon wieder: Nicht mal eine Woche nachdem Kanye West (43) bekannt gegeben hat, dass er im November US-Präsident werden will, soll er es sich schon wieder anders überlegt haben.

Auf das Wahlkampfduell mit Donald Trump (74, l.) lässt sich Kanye West (43) scheinbar lieber doch nicht ein. (Archivbild)
Auf das Wahlkampfduell mit Donald Trump (74, l.) lässt sich Kanye West (43) scheinbar lieber doch nicht ein. (Archivbild)  © John Taggart/BLOOMBERG POOL/epa/dpa

"Er ist raus!" Mit diesen knappen aber eindeutigen Worten erklärt Steve Kramer, dass die Präsidentschafts-Pläne von Kanye schon wieder vom Tisch sind. 

Kramer ist ein Wahlkampfspezialist, der laut eigener Aussage dabei helfen sollte, West auf die Wahlzettel in Florida und South Carolina zu setzen. 

Diese Mühe kann er sich nun aber sparen, wie er einem Reporter des New York Magazine‘s Intelligencer bereits am 9. Juli erklärte. Dabei hatte der Rapper erst am 5. Juli via Twitter bekannt gegeben, dass er als US-Präsident kandidieren wolle.

Damit hätte Kanye also nicht mal eine Woche lang an seinem Vorhaben festgehalten, Donald Trump (74) und Joe Biden (77) bei den US-Präsidentschaftswahlen im November herauszufordern, und nun schon wieder alle politischen Ambitionen aufgegeben.

Kanye West hatte bereits 180 Wahlkampfhelfer angestellt

Im Oktober 2018 besuchte Kanye den amtierenden US-Präsidenten im Weißen Haus. (Archivbild)
Im Oktober 2018 besuchte Kanye den amtierenden US-Präsidenten im Weißen Haus. (Archivbild)  © Evan Vucci/AP/dpa

Dabei soll bereits ein Wahlkampfteam aus 180 Helfern alles für die Kandidatur von "Yeezy" in die Wege geleitet haben. Die seien nun doppelt enttäuscht: Nicht nur, weil sie arbeitslos sind, sondern auch, weil sie tatsächlich an die Kampagne des Superstars geglaubt hätten.

Auf die Frage nach den Gründen für den politischen Rückzug des Musikers antwortete Kramer: "Ich habe weder Gutes noch Schlechtes über Kanye zu sagen. Jeder hat seine eigenen Gründe, warum man Entscheidungen fällt."

Der Job sei aber einfach sehr hart, führte er weiter aus und es sei unheimlich schwer, für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren. Jeder, der zum ersten Mal antritt, würde "solche Problemchen" durchmachen.

Nun bleibt es bei den Wahlen im November also doch zwischen einem Duell zwischen Trump und seinem demokratischen Herausforderer Biden. Möglicherweise versucht Kanye West es ja 2024 noch einmal.

Titelfoto: Michael Wyke/FR33763 AP/dpa

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