"Kinderkanal" im Leipziger Zoo: Süße Einblicke in die Höhlen der Leopardenbabys

Leipzig - Bei den Leopardenfamilien im Zoo Leipzig haben in den vergangenen Wochen bekanntlich drei zuckersüße Babys das Licht der Welt erblickt. Zwar können Besucher sie noch nicht live bewundern, aber die MDR-Sendung "Elefant, Tiger & Co." nimmt die Zuschauer mittels Kinderkanal mit in die Mutterstuben.

In der Wurfhöhle der Schneeleoparden haben die zwei Jungen seit wenigen Tagen die Äuglein geöffnet und kabbeln auch schon miteinander.
In der Wurfhöhle der Schneeleoparden haben die zwei Jungen seit wenigen Tagen die Äuglein geöffnet und kabbeln auch schon miteinander.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Ende August wurde der Nachwuchs der Schneeleoparden Chandra und Askar geboren – die Freude war groß, denn es sind Zwillinge. Nur neun Tage später war es auch bei den so seltenen Amurleoparden so weit, Mia und Xembalo haben nun ebenfalls einen Mini-Leo.

Um die Mütter bei der Aufzucht nicht zu stören, sind die Mutterstuben und die angrenzenden Käfige noch immer weiträumig gesperrt. Mia und Chandra können sich natürlich dennoch frei bewegen, aber zu ihren Kleinen darf niemand.

Mittlerweile scheinen die beiden Schneeleoparden-Babys sogar die Augen offen zu haben und spielen auch schon ab und an miteinander, verraten die Pfleger Maria und Steffen, während sie gebannt auf die Bildschirme schauen. Und siehe da, eins der beiden Jungtiere scheint sich auch gern mal zu kabbeln.

The Voice of Germany: Das ändert sich ab jetzt bei "The Voice of Germany"
The Voice of Germany Das ändert sich ab jetzt bei "The Voice of Germany"

Ansonsten wissen sie noch nicht allzu viel über sie, aber es sei laut Steffen offensichtlich, dass sie dicke Bäuchlein haben, das heißt also, dass sie ausreichend trinken, aber auch schlafen und sich bewegen. Auf den ersten Blick entwickeln sie sich ganz normal.

Doch erst, wenn sie etwa sechs bis sieben Wochen alt sind, könne ein Tierarzt nachschauen, ob alles dran ist. Bis dahin müsse "der kleine Einblick in das Leben der Familie Schneeleopard" per Video reichen.

Schneeleopardin Chandra (l.) besucht ihren Askar regelmäßig im Außengehege, wenn ihr Nachwuchs schläft.
Schneeleopardin Chandra (l.) besucht ihren Askar regelmäßig im Außengehege, wenn ihr Nachwuchs schläft.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Regelmäßige Kuscheleinheiten für "Vater-Kater" Askar

Auch Mia und ihrem Sprössling geht es augenscheinlich gut. Der kleine Amurleopard wurde neun Tage nach den Schneeleoparden-Zwillingen geboren.
Auch Mia und ihrem Sprössling geht es augenscheinlich gut. Der kleine Amurleopard wurde neun Tage nach den Schneeleoparden-Zwillingen geboren.  © Bildmontage / Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Damit Papa Askar aber keine zu große Sehnsucht bekommt, geht Chandra ihn regelmäßig auf dem Außengelände besuchen – samt Kuscheleinheit. Das sei bei Wildkatzen während der Aufzucht eher ungewöhnlich.

Askar scheint aber der absolute Familien-Leopard zu sein, der sich rührend um seine Liebste kümmert, ein "echter Vater-Kater" also. "Müsste ich eine Wette abschließen, würde ich sagen, sobald die laufen können, ist Askar der Erste, der rumspielt mit denen", grinst auch Steffen.

Währenddessen beobachtet Pfleger Dennis Amurleopardin Mia und ihren Nachwuchs. Das kleine Fellknäuel ist zwar ein Einzelkind, aber so muss es sich die Mama und ihre Milch wenigstens nicht teilen, weshalb es schon weiter sei.

Radiomoderatorin Freddy Holzapfel wütend über 2G-Modell im RB-Stadion: "Tut so verdammt weh!"
Unterhaltung Radiomoderatorin Freddy Holzapfel wütend über 2G-Modell im RB-Stadion: "Tut so verdammt weh!"

"Dementsprechend ist er auch ein bisschen moppeliger, kräftiger und agiler", so Dennis stolz.

Große Sorge um das kleinste Riesenotter-Kind Bert

Der kleine Riesenotter Bert ist ein wenig schmächtiger als seine Brüder und kann sich beim Kampf um den Fisch noch nicht so ganz durchsetzen.
Der kleine Riesenotter Bert ist ein wenig schmächtiger als seine Brüder und kann sich beim Kampf um den Fisch noch nicht so ganz durchsetzen.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Die Riesenotter-Kinder Barney, Bruno und Bert sind mit ihren drei Monaten zwar keine Babys mehr, doch um einen von ihnen macht sich Pflegerin Kerstin dann doch manchmal etwas Sorgen.

Seit zwei Wochen fressen sie zwar selbstständig Fisch, aber während sich Barney und Bruno im Kampf um das begehrte Futter leicht durchsetzen können, hinkt der etwas schmächtigere Bert ein bisschen hinterher.

Immer wieder legt die Pflegerin ihm frische Fische vor die Nase, er schnuppert, wirkt unentschlossen und schon schnappen seine Brüder ihm die Leckerei vor der Nase weg.

Laut Kerstin sei er schon immer der Kleinste gewesen, die anderen beiden von Beginn an eher propper. "Aber er darf jetzt den Anschluss nicht verpassen", meint Kerstin besorgt. Er müsse vor allem mehr essen, um Muskulatur aufbauen zu können.

"Wenn er nicht mit dem Fisch hinterherkommt, dann wird's wirklich schwer." Vor allem mit zwei so durchsetzungsfähigen großen Brüdern!

Ob das klappt, sehen wir sicher demnächst bei "Elefant, Tiger & Co.". Die aktuelle Folge findet Ihr in der MDR-Mediathek.

Titelfoto: Bildmontage / Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Mehr zum Thema Unterhaltung: