"Cherry": Junger Mann erlebt im Irakkrieg grausame Dinge, wird schwer drogenabhängig und kriminell!

Deutschland - Heftiges Drama von den Regisseuren von "Avengers: Endgame"! Joe (49) und Anthony Russo (50) widmen sich in "Cherry - Das Ende aller Unschuld" einigen wichtigen Themen unserer Zeit: Soldaten, die aus dem Krieg in den Alltag zurückkehren und damit nicht zurechtkommen, infolgedessen drogenabhängig werden, endgültig auf die schiefe Bahn geraten und am Ende im Gefängnis landen können.

Nico Walker (Tom Holland, 24) überfällt gleich elf Banken.
Nico Walker (Tom Holland, 24) überfällt gleich elf Banken.  © PR/AGBO

Die Hauptrolle in dem Film, der ab dem 12. März bei Apple TV+ läuft, spielt der als Spider-Man bekannt gewordene Tom Holland (24).

Er verkörpert Nico Walker, auf dessen semi-autobiografischem Debütroman das Drama beruht. Walker wuchs in Ohio, Cleveland auf und lernte dort während seines Studiums Emily (Ciara Bravo, 23) kennen und lieben.

Dann trifft er jedoch eine verhängnisvolle Entscheidung und tritt in die US-Armee ein. Er wird in den Irak geschickt und macht über ein Jahr lang als Sanitäter mehr als 250 Einsätzen mit. Nico erlebt dort grauenvolle Dinge und kehrt traumatisiert in sein Heimatland zurück, wo er die schrecklichen Erinnerungen nicht los wird.

Walker wird heroinabhängig und braucht Geld, um seine Sucht finanzieren zu können. Also überfällt er elf Banken. Im Trailer ist direkt zu Beginn zu sehen, wie er einer Angestellten einen Dollarschein überreicht, erst falsch herum, dann dreht er ihn. Dort steht: "Ich habe eine Waffe."

Walker wendet den Schein, wo er notiert hat: "Das ist ein Überfall." Er ist zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre jung und fragt sich, "ob das Leben an ihn verschwendet ist". Kann ihn Emily aus diesem "Albtraum" herausführen und retten?

Originaltrailer zu "Cherry - Das Ende aller Unschuld" mit Tom Holland und Ciara Bravo

Anthony Russo (50, r.) am 21. April 2016 bei der Pressekonferenz zu "The First Avenger: Civil War" im Berliner Hotel Ritz-Carlton an der Seite vom deutschen Schauspielstar Daniel Brühl (42, l.).
Anthony Russo (50, r.) am 21. April 2016 bei der Pressekonferenz zu "The First Avenger: Civil War" im Berliner Hotel Ritz-Carlton an der Seite vom deutschen Schauspielstar Daniel Brühl (42, l.).  © Stefan Bröhl
Nico Walker (Tom Holland, 24) als Soldat im Irakkrieg (l.) und als drogensüchtiger Bankräuber.
Nico Walker (Tom Holland, 24) als Soldat im Irakkrieg (l.) und als drogensüchtiger Bankräuber.  © PR/AGBO

"Cherry - Das Ende der Unschuld" ist für Joe und Anthony Russo eine sehr persönliche Geschichte

Nico Walker (Tom Holland, 24, r.) liebt seine Freundin Emily (Ciara Bravo, 23) über alles. Kann sie ihn retten?
Nico Walker (Tom Holland, 24, r.) liebt seine Freundin Emily (Ciara Bravo, 23) über alles. Kann sie ihn retten?  © PR/AGBO

Für die Russos ist dieses Thema sehr persönlich. Sie wuchsen nämlich in derselben Gegend wie Walker auf und können sich dementsprechend stark mit dessen Geschichte identifizieren.

Die beiden Filmemacher erlebten die Opioid-Epidemie hautnah in ihrer Nachbarschaft sowie Familie mit und verloren geliebte Menschen, wie sie gegenüber dem Fachblatt Variety sagten, an die Drogen. Sie sprechen dort auch von einer "existenziellen Krise", weil die Opioide "super süchtig" machen würden und nur wenigen Menschen der Ausstieg gelingt, bevor es zu spät ist.

Deshalb darf man gespannt sein, wie die Russos ihr Herzensprojekt umgesetzt haben, das sie übrigens vor Ort in Ohio drehten.

Interessant ist ihre Wahl, Holland die Hauptrolle zu geben. Der aufstrebende Jungdarsteller ist auch außerhalb des Marvel-Universums regelmäßig in anspruchsvollen Rollen zu sehen. Etwa im brutalen und sehr düsteren Netflix-Original "The Devil All The Time" (2020) oder im Berlinale-Meisterwerk "Die versunkene Stadt Z" (2016).

Dem Trailer nach zu urteilen geht er in "Cherry - Das Ende der Unschuld" den nächsten Schritt in seiner Karriere und spielt seine real existierende Figur vielfältig und mit Tiefgang. Ab dem 12. März kann man sich dann hierzulande selbst ein Bild davon machen, ob der Eindruck des Trailers auch nach Ansicht des gesamten Films Bestand hat.

Titelfoto: PR/AGBO

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