Deutscher Kino-Verband fordert geringeren Mindestabstand in den Sälen

Berlin - Der Verbands-Chef und Kinobetreiber Christian Bräuer plädiert dafür, in den Kinos die Corona-Abstandsregeln anders zu gestalten.

Verbands-Chef Christian Bräuer.
Verbands-Chef Christian Bräuer.  © dpa/Sven Braun

Statt der 1,50 Meter Abstand hält Bräuer es für sinnvoll, je einen Sitz zwischen den Plätzen frei zu lassen. 

"Ich glaube, das fühlt sich sehr sicher an", sagt der Vorsitzende der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater. Ähnlich sei es in Frankreich und anderen Ländern geregelt. 

Im Kinosaal laufe man nicht umher, spreche nicht, betonte Bräuer. 

Es stehe jedem frei, im Sitzen die Maske aufzubehalten. 

Bessere Bedingungen, als im Flugzeug

Eine Mitarbeiterin eines Kinos in Malaysia klebt Hinweiszettel zur Einhaltung des Mindestabstands an die Sessel im Kinosaal. (Symbolbild)
Eine Mitarbeiterin eines Kinos in Malaysia klebt Hinweiszettel zur Einhaltung des Mindestabstands an die Sessel im Kinosaal. (Symbolbild)  © dpa/AP/Vincent Thian

Im Kino seien die Sitze zudem definitiv breiter als im Flugzeug, wo die Gäste direkt nebeneinander säßen.

Außerdem könnten die Kinos auf Kontaktverfolgung setzen, falls es einen Corona-Fall gäbe. 

In der AG Kino-Gilde deutscher Filmkunsttheater sind nach eigenen Angaben mehr als 300 unabhängige Filmkunst- und Programmkinos in Deutschland zusammengeschlossen.

Titelfoto: dpa/AP/Vincent Thian, dpa/Sven Braun

Mehr zum Thema Kino & Film News:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0