Filmfestspiele von Cannes: Regisseur plaudert den Gewinnerfilm aus Versehen zu früh aus

Cannes - Ups! Spike Lee (64), der Präsident der diesjährigen Jury des Filmfestivals Cannes, hat den Gewinnerfilm versehentlich schon zu früh verraten.

Das war ihm sichtlich peinlich: Regisseur Spike Lee (64, 2.v.l.) hatte aus Versehen den großen Sieger der Filmfestspiele von Cannes schon vorab bekannt gegeben.
Das war ihm sichtlich peinlich: Regisseur Spike Lee (64, 2.v.l.) hatte aus Versehen den großen Sieger der Filmfestspiele von Cannes schon vorab bekannt gegeben.  © Vadim Ghirda/AP/dpa

Als ihn die Moderatorin der Abschlussgala am Samstagabend fragte, welches denn der erste Preis sei, der verkündet werden solle, antwortete der US-Amerikaner: "Der Film, der die Goldene Palme gewonnen hat, ist "Titane'!"

Die anderen Jurymitglieder zuckten sichtbar zusammen. Und viele fragten sich: Hatte der 64-Jährige damit schon den Hauptpreis bekannt gegeben? Das hatte er.

Aufgeregt wurde auf der Bühne getuschelt und als erstes schließlich Caleb Landry Jones (31) als bester Schauspieler für "Nitram" geehrt.

Riverboat: Désirée Nick auf dem Riverboat: "Ich war wie auf Crack!"
Riverboat Désirée Nick auf dem Riverboat: "Ich war wie auf Crack!"

Als später am Abend wirklich die Goldene Palme vergeben wurde, war endgültig klar, was Spike Lee da angerichtet hatte: Denn der Preis ging natürlich an "Titane" von der Französin Julia Ducournau.

Es ist das erst zweite Mal in der Geschichte des Festivals, dass ein Film einer Regisseurin mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wird.

Titelfoto: Vadim Ghirda/AP/dpa

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