Horror-Klassiker "Der Exorzist" bekommt Sequel-Trilogie

USA - Er gilt als einer der größten Horror-Klassiker aller Zeiten: "Der Exorzist" aus dem Jahr 1973. Gleich drei neu angekündigte Fortsetzungen sollen nun die Handlung weiterführen.

Rechts: Schauspielerin Ellen Burstyn (88). Links: Regisseur William Friedkin (85), der für den Originalfilm verantwortlich zeichnete.
Rechts: Schauspielerin Ellen Burstyn (88). Links: Regisseur William Friedkin (85), der für den Originalfilm verantwortlich zeichnete.  © Julien Warnand/EPA/dpa, Ursula Düren/dpa

Oscar-Preisträgerin Ellen Burstyn (88) schlüpft noch einmal in ihre alte Rolle als Mutter von Regan (Linda Blair, 62), die im Original vom Teufel besessen war.

Im neuen Film wird sie wieder als Chris MacNeil zu sehen sein, berichteten am Montag die "New York Times" und das Branchenmagazin "Variety".

Der noch unbetitelte Film soll demnach am 13. Oktober 2023 in die US-Kinos kommen. Er ist der erste Teil einer neuen "Exorzist"-Trilogie, die von Blumhouse und Morgan Creek produziert wird.

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Neben Burstyn steht bereits Leslie Odom Jr. ("Hamilton") als Cast-Mitglied fest, Regie führt David Gordon Green ("Halloween").

Wie "Variety" berichtete, soll Universal rund 400 Millionen US-Dollar für die Trilogie bezahlt haben. Zumindest ein Teil der Filme wird demnach beim Universal-Streamingdienst Peacock zu sehen sein. Wann und wo die Trilogie in Deutschland gezeigt wird, ist noch nicht bekannt.

Für ihre Darstellung der Chris MacNeil wurde Burstyn 1974 für einen Oscar nominiert, gewann den Preis aber erst ein Jahr später für ihre Hauptrolle in "Alice lebt hier nicht mehr".

In "Der Exorzist" ist die 12-jährige Regan (Linda Blair, 62) von einem Dämon besessen.
In "Der Exorzist" ist die 12-jährige Regan (Linda Blair, 62) von einem Dämon besessen.  © D.R.

"Der Exorzist" erhielt jedoch zwei Oscars für das beste Drehbuch und den besten Ton sowie vier Golden Globes. Drei Fortsetzungen und eine Fernsehserie konnten später nicht mehr an den Erfolg des Originals anknüpfen.

Titelfoto: Ursula Düren/dpa, D.R.

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