Fan kritisiert nächsten Indiana-Jones-Film: Regisseur reagiert mit Spott und Sarkasmus

USA - Was hat sich James Mangold (57) denn da bitte geleistet? Der Regisseur von "Indiana Jones 5" lieferte sich auf Twitter einen kuriosen Kleinkrieg mit einem Fan.

James Mangold (57, r.) legte sich auf Twitter mit einem Kritiker an. Für den fünften Indy-Film übernimmt er die Regie - bei den vier vorherigen Teilen war es noch Steven Spielberg (74).
James Mangold (57, r.) legte sich auf Twitter mit einem Kritiker an. Für den fünften Indy-Film übernimmt er die Regie - bei den vier vorherigen Teilen war es noch Steven Spielberg (74).  © Twentieth Century Fox France, Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Apropos Fan: Matthew Kadish scheint zwar die bisherigen Indy-Filme zu mögen, beim neuesten Teil ist er jedoch äußerst skeptisch.

Um seine Meinung der Welt mitzuteilen, schrieb er auf Twitter vier Gründe, warum "Indiana Jones 5" kein guter Film werden könnte:

  • Steven Spielberg führt nicht mehr die Regie.
  • Kathleen Kennedy ist die Produzentin.
  • Harrison Ford ist 78 Jahre alt.
  • Das Drehbuch stammt von Jonathan Kasdan.
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Der argwöhnische Tweet ging viral, sodass auch James Mangold Wind davon bekam. Umgehend verfasste der Regisseur eine bissige Antwort, ebenfalls in Form von Stichpunkten:

  • Danke, Matt. Mach die Welt weiterhin zu einem besseren Ort, indem du aus deinem Keller heraus über Sachen herziehst, die sich gerade mal in der ersten Produktionswoche befinden.
  • Ich habe nie ein Drehbuch von Jon gesehen. Nichts gegen ihn, das ist nur die Realität. Die Butterworths und ich haben ganz von vorn angefangen.
  • Ford, Kennedy und Spielberg sind wahnsinnig talentiert und stehen alle auf meiner Seite.

So nahm der köstliche Twitter-Clash seinen Lauf, denn Matthew wollte sich damit nicht zufrieden geben. Doch wie ging es weiter?

Kurioser Twitter-Kleinkrieg zwischen Indiana-Jones-Regisseur und Podcast-Fan

Während Mangold betonte, dass Matthew keinerlei Grundlagen für seine Aussagen besäße und wenigstens erstmal abwarten sollte, bis es einen ersten Trailer gebe, schrieb der erboste Fan, er habe selbst schon an Film-Sets in Hollywood und mit Drehbuchautoren zusammengearbeitet.

Das wollte ihm keiner so richtig glauben, also zog Matthew nach und postete ein Bild von seinem Studio, in dem er seinen Podcast aufnimmt. Wieder antwortete Mangold sarkastisch: "Wie wäre es, wenn du mich meinen Film fertigstellen lässt und dann vor deinen schicken Vinyl-Steinen so viel schimpfst, wie du willst?"

Doch der kuriose Netz-Beef ging noch weiter.

James Mangold lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und reagiert mit reichlich Sarkasmus

Harrison Ford (78) als abenteuerlustiger Archäologie-Professor: Auch im kommenden Film übernimmt er wieder die Rolle des Indiana Jones.
Harrison Ford (78) als abenteuerlustiger Archäologie-Professor: Auch im kommenden Film übernimmt er wieder die Rolle des Indiana Jones.  © TM/1981-2021 Lucasfilm Ltd. /dpa

In einem neuen Tweet schrieb Matthew später: "Heute hat sich ein Multimillionär-Hollywood-Regisseur über mein Heimstudio lustig gemacht. Es war ein komischer Tag."

Mangold reagierte abermals und schrieb: "Heute hat ein Typ mit einem Podcast gemeint, mein Film, der noch nicht fertiggestellt ist, sei scheiße. Er beleidigte meine Freunde und als ich antwortete, schickte er mir ein Bild von seinem 'Studio'. Ich habe nichts Nettes über sein Studio gesagt, was mir leidtut. Geh doch bitte dahin zurück und greife von dort aus weiterhin meine Leute an."

Natürlich schalteten sich zahlreiche weitere User in den Twitter-Clash mit ein und schlugen sich wahlweise auf die Seite des Regisseurs oder die des Fans.

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Hätte James Mangold hier professioneller agieren müssen oder waren seine coolen Reaktionen genau richtig? Lustig war der digitale Kleinkrieg allemal. Und bevor wir das Wichtigste vergessen: "Indiana Jones 5" soll am 28. Juli 2022 in den Kinos starten.

Titelfoto: TM/1981-2021 Lucasfilm Ltd. /dpa, Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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