Nächster Film von "Dark Knight"-Regisseur Christopher Nolan exklusiv auf Netflix?

Los Angeles - "The Dark Knight", "Inception", "Tenet": Christopher Nolans (51) Filme locken regelmäßig Millionen von Zuschauern in die Kinos. Doch das könnte bald der Vergangenheit angehören, denn Streaming-Gigant Netflix will den Regisseur zu sich holen.

Christopher Nolan (50) ist kein Fan von Streamingdiensten.
Christopher Nolan (50) ist kein Fan von Streamingdiensten.  © Arthur Mola/Invision/AP/dpa

Das ließ Filmproduzent Scott Stuber (52), der bei Netflix für die Entwicklung und den Einkauf von Spielfilmen zuständig ist, im Gespräch mit Variety verlauten.

Allzu schlecht scheinen seine Chancen dafür nicht zu stehen, denn Nolan soll mit Warner, seinem aktuellen Hausstudio, im Clinch liegen.

Warners Mutterkonzern WarnerMedia hatte im Dezember 2020 angekündigt, seine Vermarktungsstrategie umzukrempeln und alle Kinostarts 2021 parallel auch auf dem Streamingdienst HBO Max zu veröffentlichen.

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Nolan reagierte darauf erzürnt und warf dem Konzern vor, die Kinolandschaft komplett zu zerstören: "Die Entscheidung macht wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn."

Deshalb soll sich der 51-Jährige für sein nächstes Projekt nach einem neuen Studio umsehen.

Offiziell ist der Vertrag zwar noch nicht aufgekündigt, doch Stuber will sich die Situation trotzdem zunutze machen.

Netflix hat schon Steven Spielberg überzeugt

"The Dark Knight" mit Heath Ledger (†28) in der Hauptrolle zählt zu Christopher Nolans erfolgreichsten Filmen.
"The Dark Knight" mit Heath Ledger (†28) in der Hauptrolle zählt zu Christopher Nolans erfolgreichsten Filmen.  © Warner Bros.

"Wenn er seinen neuen Film herausbringt, geht es darum, ob wir für ihn die richtige Wahl sein werden und was wir tun müssen, um das zu erreichen", so der 52-Jährige.

Weiterhin schwärmt er von dem Regisseur: "Er ist ein unglaublicher Filmemacher. Ich werde alles tun, was ich kann."

Ob Nolan sich wirklich auf die Avancen des Streaming-Riesens einlässt, bleibt fraglich.

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Schließlich ist er nicht nur bekennender Kino-Enthusiast. Auch seine bisherigen Werke sind, was Sound und Bild betrifft, vor allem für die große Leinwand ausgelegt.

Allerdings hat Netflix schon andere große Filmemacher für sich gewinnen können. So schloss Regisseur Steven Spielberg (74, "Jurassic Park") erst im Juni einen Deal mit dem Unternehmen ab.

Er und seine Firma Amblin Entertainment werden ab sofort mehrere Filme pro Jahr für Netflix produzieren - und das, obwohl auch Spielberg lange Zeit als erbitterter Gegner des Streamingdienstes galt.

Titelfoto: Arthur Mola/Invision/AP/dpa; Warner Bros.

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