"No Man‘s Land" widmet sich dem Streitthema illegale Migration in den USA

USA - Selbstjustiz, Gewalt und Rassismus: Das Drama "No Man‘s Land" verspricht einen packenden Mix aus Western und Thriller und stellt gleichzeitig eines der derzeit wichtigsten politischen Themen der USA in den Mittelpunkt - illegale Immigration.

Filmposter zu "No Man‘s Land".
Filmposter zu "No Man‘s Land".  © PR/IFC Films

Im Zentrum des Filmes steht die Familie um Bill Greer (Frank Grillo), der als texanischer Rancher arbeitet.

Er lebt direkt am Rio Grande, der Fluss-Grenze zu Mexiko und sieht tagtäglich, wie Immigranten illegal in sein Heimatland einreisen.

Da die US-Behörden seiner Meinung nach nicht hart genug vorgehen, beschließt Greer selbst einzugreifen. Zusammen mit seinem Sohn Jackson (Jake Allyn) und einer Waffe in der Hand patrouilliert er in der Nähe seines Grundstückes.

Und es kommt, wie es kommen muss: Als eine größere Gruppe Mexikaner auftaucht, entgleitet Jackson versehentlich ein Schuss.

Der von ihm getroffene Jugendliche stirbt an seiner Verletzung. Als die Polizei eintrifft, versucht Bill die Schuld auf sich zu nehmen, doch sein Sohn reagiert über und flüchtet Hals über Kopf.

Nun selbst ein "Illegaler", muss er vor der mexikanischen Bundespolizei untertauchen, die ihn an die USA ausliefern will. Auf seiner Reise lernt er immer mehr von der mexikanischen Kultur kennen und muss das Bild, dass ihm seit Kindheitstagen eingepflanzt wurde, nach und nach revidieren...

Originaltrailer zu "No Man‘s Land" mit Frank Grillo, Jake Allyn und Andie MacDowell

"No Man‘s Land" ist bereits in den USA angelaufen

Jackson (Jake Allyn) flieht vor der Polizei, nachdem er versehentlich einen mexikanischen Jungen erschossen hat.
Jackson (Jake Allyn) flieht vor der Polizei, nachdem er versehentlich einen mexikanischen Jungen erschossen hat.  © PR/IFC Films

Hinter "No Man‘s Land" steckt Regisseur Conor Allyn, der zuletzt das Netflix-Biopic "Laufen. Reiten. Rodeo" drehte und damit zumindest unter Beweis stellte, dass er den Südstaaten-Flair durchaus überzeugend einfangen kann.

Auch die ersten Bilder aus dem Trailer versprechen eine atmosphärische Landschaftsaufnahmen gepaart mit wilden Schussszenen.

Als Drehbuchautor stand ihm sein jüngerer Bruder Jake zur Seite, der ebenso im Film "Jackson" verkörpert. Über sonderlich viel Schauspielerfahrung verfügt dieser nicht.

Bisher hat er eher kleinere Serien-Rollen in Mayans M.C. oder Navy CIS gespielt. Ob Allyn die in sich zerrissene Figur glaubhaft rüberbringen kann, wird sich zeigen.

Deutlich bekannter ist dagegen Frank Grillo, der sich unter anderem als Superschurke Brock Rumlow in den Marvel-Blockbustern "Captain America 2" und "Avengers 4: Endgame" einen Namen machte.

In den USA ist "No Man‘s Land" gerade in den Kinos gestartet. Ein deutscher Termin steht indes noch aus.

Titelfoto: PR/IFC Films

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