Vergewaltigungs-Skandal? "Fast & Furious"-Regisseur soll Schauspielerin missbraucht haben!

Rom - Skrupellose Tat mithilfe GHB? Die italienische Schauspielerin Asia Argento (45) erhebt schwerste Vorwürfe gegen den Filme-Regisseur Rob Cohen (71). Dieser soll sie vor knapp 20 Jahren unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben.

Rob Cohen (71) am Set von The Boy Next Door.
Rob Cohen (71) am Set von The Boy Next Door.  © imago images / Cinema Publishers Collection

Es wäre eine Tat, die Hollywood erschüttern würde.

Regisseur Rob Cohen soll Schauspielerin und #MeToo-Aktivistin Asia Argento im Jahre 2002 am Rande von Dreharbeiten missbraucht haben.

Das behauptet zumindest die 45-Jährige gegenüber des italienischen Blattes Corriere della Sera.

So habe er ihr nach ihren Angaben eine Flasche mit der Vergewaltigungsdroge GHB, eine Art Liquid Ecstasy, verabreicht, um sie gefügig zu machen.

"Er missbrauchte mich, indem er mich dazu nötigte, GHB zu trinken", so Argento, die nach eigener Aussage am Folgemorgen nackt im Bett des Regisseurs aufwachte. Beide waren damals bei den Dreharbeiten des Actionstreifens "xXx - Triple X".

Argento habe jahrelang geschwiegen, rückt nun allerdings mit der Sprache raus. Es sei "das erste Mal", dass sie darüber spreche.

Was an der Geschichte letztlich dran ist, ist noch völlig unklar. Fakt ist, dass die Italienerin in der Vergangenheit schon häufiger in Vergewaltigungsdelikte verstrickt gewesen ist.

2017 war sie eine der ersten Personen, die Harvey Weinstein (68) Missbrauch vorwarf. Ein Jahr später wurden Gerüchte laut, Argento selbst habe einst den Schauspieler Jimmy Bennett (24, "My Superhero Family") in einem Hotel in Kalifornien vergewaltigen wollen, als dieser 17 war.

Asia Argento schon in mehrere Vergewaltigungs-Fälle verstrickt

Asia Argento behauptet, 2002 von Cohen vergewaltigt worden zu sein.
Asia Argento behauptet, 2002 von Cohen vergewaltigt worden zu sein.  © Riccardo Antimiani/ANSA/AP/dpa

Auch der Bennett-Fall gilt bislang noch als schwammig. Sexuellen Kontakt soll es laut der heute 45-Jährigen gegeben haben, jedoch nicht auf ihre Initiative.

Auf ebendiese Vorgeschichten stützen sich indes auch die Anwälte Cohens. Man habe 2002 ein rein kollegiales Verhältnis und eine "ausgezeichnete Arbeitsbeziehung" gehabt, heißt es.

Die Anschuldigungen würden jeglicher Grundlage entbehren.

Böse Zungen behaupten indes, Argento mache möglicherweise auf dem Rücken Cohens eine schmutzige Werbekampagne für ihre Autobiografie, welche schon bald erhältlich sein soll.

Eine Anklage gegen den 71-Jährigen, der unter anderem beim Mega-Erfolg rund um die "Fast & Furious"-Reihe Regie führte, wurde vor Gericht bislang noch nicht eingereicht.

Titelfoto: imago images / Cinema Publishers Collection

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