Günther Küblböck will Daniel nicht für tot erklären lassen!

Berlin/Passau - Günther Küblböck reagierte geschockt, als er aus der Presse erfuhr, dass sein verschollener Sohn Daniel Küblböck (33) für tot erklärt werden soll.

Günther Küblböck (l.) musste aus der Presse erfahren, dass sein Sohn Daniel (33, r.) für tot erklärt werden soll. (Archivbild)
Günther Küblböck (l.) musste aus der Presse erfahren, dass sein Sohn Daniel (33, r.) für tot erklärt werden soll. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa, Fredrik von Erichsen/dpa (Bildmontage)

Am Freitag berichtete TAG24, dass der ehemalige DSDS-Teilnehmer Daniel Küblböck vom Amtsgericht der Stadt Passau, in der sein Hauptwohnsitz gemeldet war, für tot erklärt werden soll, wenn er sich nicht bis spätestens 25. September 2020 bei der Behörde meldet.

Nun meldet sich sein Vater Günter Küblböck in einem Interview mit Bild zu Wort und reagiert sichtlich entsetzt über diesen Vorgang.

"Das hat mit der Familie gar nichts zu tun. Dieser Antrag wurde von einer fremden Person gestellt, der mit Daniel und uns nur entfernt was zu tun hat. Wir sind überhaupt nicht damit einverstanden."

Ferner sei er sehr verärgert über das Vorgehen des Amtsgerichts, da die Familie offensichtlich gar nicht vorab über den eingeleiteten Vorgang informiert wurde.

Günther Küblböck forderte die Behörde auf, den Antrag umgehend zu stoppen, da die Familie Küblböck überhaupt nicht die Absicht habe, Daniel für tot erklären zu lassen.

Daniel Küblböck wird seit dem 9. September 2018 vermisst, als er vor der Küste Kanadas über Bord des Kreuzfahrtschiffs Aida Luna ging.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa, Fredrik von Erichsen/dpa (Bildmontage)

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