Lisa Fitz stinksauer wegen Corona-Regeln: "Verarschen lass ich mich nicht!"

Rottal-Inn (Bayern) - Kabarettistin Lisa Fitz (68) ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ein privates Erlebnis bezüglich der geltenden Corona-Regeln brachte die Schauspielerin ("Die Gerichtsmedizinerin") nun dermaßen auf die Palme, dass sie sich mit einer Brandrede auf ihrem Facebook-Kanal meldete. 

Lisa Fitz (68) bekam 2019 von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) den bayerischen Verdienstorden überreicht.
Lisa Fitz (68) bekam 2019 von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) den bayerischen Verdienstorden überreicht.  © Peter Kneffel/dpa

"Die ganze Kunst-, Kultur- und Theaterszene leidet unter dem Coronavirus", so die 68-Jährige. "Wir dürfen nichts. Wir dürfen nicht auf Tour. Viele Theater und Künstler stehen vor der Pleite." 

Man habe den Kulturschaffenden nun in Aussicht gestellt, dass sie ab Herbst vielleicht wieder auftreten dürfen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass verschieden Auflagen - etwa wie die Abstandsregel und Maskenpflicht - eingehalten würden. 

Ob Auftritte unter diesen Bedingungen für Veranstalter und Künstler überhaupt rentabel und für die Zuschauer attraktiv wären, dem steht Lisa Fitz kritisch gegenüber. "Wir halten uns aber dran. Es ist halt so. Wir hoffen, dass wir einfach wieder auftreten dürfen", erklärt die gebürtige Züricherin, die in Bayern aufwuchs und bis heute im Freistaat lebt.

Doch vor wenigen Tagen hatte Fitz ein privates Erlebnis, das sie zur Weißglut brachte. Sie hat den Eindruck, manche Branchen werden in der Corona-Krise bevorzugt behandelt und ist "stinksauer". 

Lisa Fitz mit Brandrede auf Facebook

Lisa Fitz bringt Lufthansa-Flug zur Weißglut

Lisa Fitz bei einem Konzert im Jahre 2015 in München.
Lisa Fitz bei einem Konzert im Jahre 2015 in München.  © Ursula Düren/dpa

Am Dienstagabend flog Lisa Fitz mit der Lufthansa von Frankfurt nach München. "Nachdem ich am Flughafen zwei Stunden lang vollgeschwallt worden bin mit den Sicherheitsregeln - Abstand, Maske tragen und so weiter." 

Doch im Flieger scheinen diese wichtigen Regeln nicht mehr zu gelten. "Der Flieger voll. Die Leute sitzen direkt nebeneinander, mit 30 Zentimeter Abstand, wenn überhaupt."

Lisa Fitz fühlt sich ungerecht behandelt. Alle müssten sich an strengste Abstandsregeln halten, doch für die Airlines scheint dies nicht zu gelten. 

"Ich halte mich gerne an Regeln, aber verarschen lass ich mich nicht", stellt die 68-Jährige abschließend fest. Durch ihr Video will sich auf diese "Diskrepanz" aufmerksam machen. 


Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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