Millionär betritt Bank und soll Maske tragen, seine Reaktion lässt Angestellten keine Wahl

Shanghai - Das ist schnell eskaliert: Ein wohlhabender Mann wurde in einer chinesischen Bank gebeten, eine Maske zu tragen. Ihm kam jedoch eine andere Idee.

Der zahlungskräftige Kunde reagierte rigoros auf die mutmaßliche Bitte der Bank.
Der zahlungskräftige Kunde reagierte rigoros auf die mutmaßliche Bitte der Bank.  © 123RF/dolgachov

Denn der Millionär hob daraufhin kurzerhand sein gesamtes Vermögen in bar ab - oder versuchte es zumindest, wie der Mirror berichtete.

Insgesamt ließ sich der genervte Kontoinhaber fünf Millionen Yuan auszahlen (rund 670.000 Euro). Das ist das erlaubte Tageslimit. Allerdings kündigte der finanzkräftige Nörgler an, jeden Tag wiederzukommen, bis er sein gesamten Guthaben erhalten hat.

Dem reichen Kunden habe laut eigener Aussage das Verhalten ihm gegenüber nicht gepasst. "Aufgrund dieser Attitüde, bleibt mir nichts anderes übrig, als mein ganzes Geld abzuheben und zu anderen Banken zu wechseln", schrieb er in den sozialen Netzwerken.

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Das Geldinstituts in Shanghai beteuerte jedoch, dass der Herr lediglich vom Sicherheitspersonal aufgefordert wurde, eine Maske zu tragen.

Den Angestellten blieb aber letztendlich keine Wahl: Sie mussten die Scheine per Hand vor dem vermutlichen Maskenverweigerer zählen.

Der beleidigte Millionär postete seine Beschwerde auf der chinesischen Plattform "Weibo"

Das Kreditinstitut in Shanghai soll den reichen Mann nur gebeten haben, eine Maske zu tragen.
Das Kreditinstitut in Shanghai soll den reichen Mann nur gebeten haben, eine Maske zu tragen.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Auf der chinesischen Microblogging-Plattform "Weibo" - in seinem Konzept vergleichbar mit Twitter - teilte der nur als "Sunwear" bekannte Mann den Vorfall mit seinen Followern und beklagte sich über den Umgang mit ihm.

Der Zählvorgang soll zwei Stunden gedauert haben, war aber notwendig, meinte der Vermögende: "Für den Fall, dass es zu wenig gewesen wäre."

Nach erfolgreicher Auszahlung, lud der bediente Bankkunde kofferweise 100-Yuan-Noten (etwa 13 Euro) in seine Luxuskarosse und fuhr davon.

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Seine Gefolgschaft verbreitete die Geschichte und wuchs währenddessen an: Mittlerweile sollen dem Millionär 1,7 Millionen Menschen folgen.

Ob er die Drohung wahr machte und den Vorgang am nächsten Tag wiederholen ließ, ist indes nicht bekannt.

Titelfoto: Montage:123RF/dolgachov, Hauke-Christian Dittrich/dpa

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