ESC-Sänger Jendrik entschuldigt sich öffentlich: "Zu viel Alkohol im Spiel"

Hamburg/Rotterdam - Auch beim diesjährigen "Eurovision Song Contest" hat es Deutschland mal wieder nur auf einen der letzten Plätze geschafft. Doch Sänger Jendrik Sigwart (26) nahm den Rückschlag zunächst betont gelassen hin.

Jendrik (26) konnte mit seinem Auftritt beim ESC-Finale nicht überzeugen.
Jendrik (26) konnte mit seinem Auftritt beim ESC-Finale nicht überzeugen.  © Peter Dejong/ap/dpa

Mit seinem Song "I Don't Feel Hate" schaffte es Jendrik am Samstag nur auf Platz 25 und wurde mit mageren drei Punkten Vorletzter in dem Contest. Sieger wurde die italienische Rockband Måneskin. Hinter Deutschland landete nur noch Großbritannien mit null Punkten.

Dabei schien Jendrik anschließend weder überrascht noch enttäuscht von dem niederschmetternden Ergebnis zu sein.

"Irgendwie habe ich ja erwartet, dass es so wird", erklärte er anschließend in einem Interview. Sein Ziel sei es schließlich gewesen, beim ESC teilzunehmen und die deutsche Jury zu überzeugen. Das habe er geschafft. Und auch neue Follower bei Instagram habe er sammeln können. "Daher bin ich wirklich happy", so Jendrik weiter.

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Im Interview mit der Bild-Zeitung ging der Sänger sogar noch einen Schritt weiter und gestand, dass er von Anfang an gewusst habe, dass er mit dem Song nicht gewinnen könne. "Ich wusste, dass 'I don’t feel Hate' nicht mein bestes Lied ist, ich habe geilere (...) Bisschen hinterhältig, oder?", sagte er in dem Gespräch.

Bei vielen Zuschauern kam dieses Statement aber nicht besonders gut an. "Reizender Typ", hieß es etwa ironisch in einem Kommentar auf Twitter, auf den Jendrik nun noch einmal mit ehrlichen Worten reagierte.

Jendrik nimmt Statement zurück

Seine Aussagen bereut der Hamburger nun offenbar. "Da redet ein betrunkener Jendrik, der gerade zweitletzter wurde", stellte er in dem Tweet noch einmal klar.

Selbstverständlich sei er traurig. "Ich habs verbockt. Tut mir Leid", so Jendrik. Bei seinen Antworten sei zu viel Euphorie und Alkohol im Spiel gewesen.

Doch der Sänger will sich nicht unterkriegen lassen. Er könnte sich sogar vorstellen, in Zukunft ein zweites Mal beim ESC teilzunehmen. Dann allerdings mit einem Song, von dem er auch von Anfang an überzeugt ist...

Titelfoto: Peter Dejong/ap/dpa

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