Grünes Licht: Musiker sollen bei Konzerten wieder in vollen Hallen spielen

Köln/Düsseldorf/Dortmund - Die Betreiber großer Konzerthallen in Nordrhein-Westfalen wollen angesichts der neuen Corona-Schutzverordnung möglichst bald wieder in den Vollbetrieb gehen.

Blick auf die Kölner Lanxess Arena: Seit Beginn der Pandemie sind hier mehr als 200 geplante Konzerte ausgefallen oder verlegt worden.
Blick auf die Kölner Lanxess Arena: Seit Beginn der Pandemie sind hier mehr als 200 geplante Konzerte ausgefallen oder verlegt worden.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Für die nächsten Wochen haben zwar fast alle Künstler ihre ursprünglich geplanten Konzerte wegen der Pandemie abgesagt. "Aber wir sind bereit und gehen bei kommenden Konzerten von einer vollen Auslastung aus", sagte ein Sprecher der Eventhallen in Düsseldorf.

In der Kölner Lanxess-Arena sollen den Planungen nach in nächster Zeit Peter Maffay (71, 25.9.), Roland Kaiser (69, 10.10.) und die Ärzte (18.11.) vor jeweils bis zu 16.000 Zuschauern spielen. Auch beim Karnevalsauftakt "Elfter im Elften" (13.11.) mit zahlreichen Bands soll die Halle voll werden.

"Wir brauchen die 100 Prozent Kapazität, ansonsten ist das ganze Geschäft nicht wirtschaftlich", sagte Arena-Chef Stefan Löcher (50) der Deutschen Presse-Agentur. "Deshalb sehen wir die neuen Regelungen in NRW als guten, richtungsweisenden ersten Schritt."

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Seit Beginn der Pandemie seien mehr als 200 in der Arena geplante Konzerte ausgefallen oder verlegt worden - "da brauchen wir dringend eine Perspektive", sagte Löcher. Diese sei nun endlich gegeben.

Neue Corona-Schutzverordnung macht Hoffnung

Angesichts der neuen Corona-Schutzverordnung wollen die Betreiber bei Konzerten ab September wieder die volle Zuschauerzahl in die Halle lassen.
Angesichts der neuen Corona-Schutzverordnung wollen die Betreiber bei Konzerten ab September wieder die volle Zuschauerzahl in die Halle lassen.  © Henning Kaiser/dpa

Laut der seit Freitag in Kraft getretenen neuen Corona-Schutzverordnung gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 35 bei vielen Veranstaltungen die sogenannte 3G-Regel - geimpft, genesen, getestet.

Besucherhöchstgrenzen gibt es zwar bei großen Sportveranstaltungen - nicht aber bei Konzerten. Hallenbetreiber müssen beim Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorlegen und genehmigen lassen.

Die Dortmunder Westfalenhallen haben nach Angaben eines Sprechers bereits grünes Licht für ihr angepasstes Hygienekonzept erhalten. Am 23. September soll dort Peter Maffay gastieren, im November kommen unter anderem Howard Carpendale (75), Roland Kaiser und Pietro Lombardi (29).

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Im Düsseldorfer PSD-Bank-Dome mit einer Kapazität für 15.000 Zuschauer stehen in diesem Jahr wegen vieler Absagen keine konkreten Konzerte mehr an, wie ein Sprecher von D.Live sagte.

In der kleineren Mitsubishi-Electric-Halle jedoch soll am 18. September Beatrice Egli (33) vor 5000 Besuchern auftreten.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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