Bald wieder Party auf dem Acker? Neue "Supergroup" will Festivals zurückbringen

Leipzig - Für viele Menschen sind sie ein fester Bestandteil des Sommers, weshalb es in diesem Jahr umso schwerer war, auf sie zu verzichten: Musik-Festivals mussten aufgrund der Corona-Pandemie nahezu vollumfänglich abgesagt werden. Eine Gruppe von branchenführenden Unternehmen aus dem europäischen Festivalsektor hat sich nun zusammengetan, um die schönsten Events des Sommers wieder zurückzubringen.

2019 war bei "Rock am Ring" noch voll Ekstase angesagt. Geht es nach den Mitgliedern der Initiative "Solutions for Festivals" soll es auch 2021 wieder so sein.
2019 war bei "Rock am Ring" noch voll Ekstase angesagt. Geht es nach den Mitgliedern der Initiative "Solutions for Festivals" soll es auch 2021 wieder so sein.  © Thomas Frey/dpa

Die Initiative "Solutions for Festivals" wurde durch Yourope, dem unabhängigen Verband europäischer Festivals, ins Leben gerufen, wie es am Montag in einer Mitteilung hieß.

"Solutions for Festivals" umfasst unter anderem die beiden weltweit führenden Veranstalter von Live-Musik- und Unterhaltungsevents, Live Nation (unter anderem: "Rock am Ring" und "Rock im Park") sowie AEG Presents ("Coachella", "All Points East").

Ebenfalls mit von der Partie sind Eventim Live/FKP Scorpio ("Hurricane" und "Southside"), Goodlive ("Melt", "Splash" und "Full Force) sowie Superstruct Entertainment (unter anderem: "Rewind" Festival).

Die Arbeitsgruppe soll bereits in engem Austausch mit Experten und Expertinnen aus den Bereichen Produktion und Sicherheit, Dienstleistungen, Gesundheit und Medizin bezogen auf das Coronavirus stehen.

Veranstalter von Finanzsorgen und Planungsunsicherheit geplagt

Ziel sei es, Festivals unter Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmenden wieder stattfinden lassen zu können. Dazu würden aktuell Umsetzungselemente geprüft und es werde gemeinsam diskutiert.

Wie alle Vertreter der Kultur- und Veranstaltung waren Festivalveranstalter besonders stark von der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus betroffen.

Neben finanziellen Problemen aufgrund der diesjährigen Absagen plagt viele Veranstalter vor allem die Planungsunsicherheit in Bezug auf das kommende Jahr.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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