Boyband-Sänger outet sich: "Von nun an kann ich vollkommen der sein, der ich bin"

Übach-Palenberg - Gefühls-Trubel um Schlager-Star Martijn "Matt" Stoffers (30)! Das Mitglied der Boyband "Feuerherz" hat sich als schwul geoutet. Der Sänger postete auf Instagram ein Video, das ihn knutschend im Urlaub zeigt - mit seinem Ex-Freund!

Matt (r.) ist mit seiner Band "Feuerherz" deutschlandweit unterwegs.
Matt (r.) ist mit seiner Band "Feuerherz" deutschlandweit unterwegs.  © imago images / Future Image

Die Enttäuschung seiner weiblichen Fans muss groß gewesen sein. Denn kürzlich outete sich Sunny-Boy Matt Stoffers als schwul.

Passend zum internationalen "Coming Out-Tag" am 11. Oktober postete der gebürtige Niederländer auf Instagram ein Video, das ihn im Urlaub mit seinem Ex-Freund zeigt. Dabei sind die beiden Männer zu sehen, wie verliebt turteln und sich küssen.

Doch das Video ist schon mehrere Jahre alt. Denn wie Matt mitteilt, konnte er aus verschiedenen Gründen die Liebe damals nicht öffentlich machen.

Doch jetzt hat der Pop-Star den Mut für sein Coming Out gefunden.

Jetzt kann Matt endlich der sein, der er ist

"Von nun an kann ich vollkommen der sein, der ich bin - auch auf Social Media" schreibt der 30-Jährige zu seinem Post. Weiter heißt es, er hoffe, dass sein Outing dazu beitragen kann, Jungen und Mädchen zu helfen, die mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen haben.

Matts Ex-Freund ist übrigens Arzt. "Ich hatte schon vor einiger Zeit meine erste Beziehung mit meiner ersten großen Liebe aus Spanien. Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen", erzählt er in einem Interview mit Promiflash. Die beiden hätten sich aber dazu entschieden, dass es wegen der Entfernung und unterschiedlichen Zukunftsperspektiven besser sei, sich zu trennen.

"Ich bin als Künstler immer unterwegs - und er als Arzt hat einen anspruchsvollen und verantwortungsvollen Job", sagt der Schlager-Star weiter.

Entfernung war Grund für Beziehungsende

Mit seinem Outing hat Matt großen Mut bewiesen. Auch, weil Schwule in der Gesellschaft noch immer nicht von allen akzeptiert und toleriert werden.

Doch von nun an dürfte der blonde Sonnyboy sicherlich gelöster durchs Leben gehen.

Titelfoto: imago images / Future Image

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