"Yard Act" gewinnt Newcomer-Preis beim Hamburger Reeperbahn-Festival

Hamburg - Das britische Post-Punk-Quartett Yard Act hat den begehrten Preis für talentierte Newcomer des Hamburger Reeperbahn-Festivals gewonnen.

Die Band "Yard Act" steht nach dem Gewinn des Anchor-Awards beim Reeperbahn-Festival auf der Bühne des St. Pauli Theaters.
Die Band "Yard Act" steht nach dem Gewinn des Anchor-Awards beim Reeperbahn-Festival auf der Bühne des St. Pauli Theaters.  © Axel Heimken/dpa

"Unbestreitbar authentisch", sagte der britische Musiker und Juror Tom Odell über die Sieger am Samstagabend bei der Verleihung des Anchor-Awards im St. Pauli Theater.

Nachdem die Veranstaltung vergangenes Jahr im Hybrid-Format stattfand, waren dieses Jahr wieder alle Juroren und Acts vor Ort. Auch Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (46, SPD) betonte in seiner Rede: "Ich freue mich, dass wir in Hamburg wieder die Welt zusammen bringen können, um Musik und Kunst zu feiern".

Die Band Yard Act aus Leeds setzte sich mit ihrem tanzbaren Post-Punk-Groove gegen fünf Mitstreiter durch. Die Wettbewerbsteilnehmer waren Florence Arman, PVA, OSKA, May The Muse, und Lie Ning. Alle Bewerber spielten vorab im Rahmen des Festivals Konzerte.

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Die Juroren besuchten die Gigs, um am Samstag den Gewinner zu küren. Zur Jury gehörten Tony Visconti, Emeli Sandé, Jacob Banks, Tayla Parx, Tom Odell und Yvonne Catterfeld. Moderiert wurde die Preisverleihung von Hadnet Tesfai und Conchita Wurst.

Obwohl der Anchor-Award undotiert ist, gilt der Preis als Sprungbrett auf internationale Bühnen. Die Künstler stellen sich bei dem Festival einem breiten Publikum und der Musikindustrie vor.

Das Reeperbahn-Festival hatte am Mittwoch begonnen und endet in der Nacht zum Sonntag. Trotz der andauernden Pandemie stand die Veranstaltung für den Aufbruch in die Normalität.

Die Konzerte wurden unter der 3G-Regel umgesetzt. Insgesamt gab es 285 Liveshows und weitere 86 Programmpunkte, die zusätzlich gestreamt wurden.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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