Zoff um "Plötzlich arm, plötzlich reich": Ikke Hüftgold spricht von Happy End mit Imago TV

Unterföhring - Mit den schweren Vorwürfen gegen SAT.1 und die Produktionsfirma Imago TV im Zusammenhang mit der umstrittenen Sendung "Plötzlich arm, plötzlich reich" verschaffte sich Ikke Hüftgold (44) Gehör in der Öffentlichkeit. Nach Unterlassungsklage, Strafanzeige und Absetzung des Formats scheint es nun endlich ein "Happy End" zu geben.

Ikke Hüftgold (44) ist froh über die positive Entwicklung nach dem heftigen Streit mit Imago TV.
Ikke Hüftgold (44) ist froh über die positive Entwicklung nach dem heftigen Streit mit Imago TV.  © Henning Kaiser/dpa

"So, ich melde mich mal wieder und vielleicht auch ein letztes Mal zum Thema ImagoTV, denn das Ganze, was ich ins Rollen gebracht hab, hat mittlerweile 'ne sehr sehr positive Wendung gezeigt", so Matthias Distel in seinem Video auf Instagram.

Nach vielen Wochen der Diskussionen, Recherche und Auseinandersetzung mit der Thematik habe sich der Partysänger erstmal sortieren müssen. Doch nicht nur bei ihm selbst habe die Aufarbeitung begonnen. Überraschenderweise zeigte sich auch Imago TV kooperativ.

"Wir haben ganz viele Gespräche geführt. Frau Schönhuber hat mich in der Firma besucht. Dort haben wir mit unserem Team zusammengesessen und haben überlegt, wie können wir die Zukunft gemeinsam besser gestalten, im Sinne der Kinder und zum Schutz der Kinder, in ihrer Firma, generell, und wie gehen wir mit dem Thema in Zukunft um", schildert Hüftgold weiter.

Pietro Lombardi: Datet er diese bekannte Influencerin?
Pietro Lombardi Pietro Lombardi: Datet er diese bekannte Influencerin?

Bereits jetzt soll sich schon was getan haben. Es sei nun ein Psychologe eingestellt worden, der bei sensiblen Themen wie Kindeswohl "nochmal genauer hinsieht".

Der Musiker hofft nun, dass in Zukunft derartige Fehler nicht mehr passieren werden, zeigt sich aber zuversichtlich. "Grundsätzlich ist die Imago eine Firma mit Herz", erzählt er weiter. Die Anspannung habe sich gelegt.

"Ich glaube, dieser Schritt von mir, in die Öffentlichkeit zu gehen, hat viel bewegt." Nicht nur Imago TV, sondern auch weitere Medienfirmen, Moderatoren oder TV-Gesichter hätten sich gemeldet und wollen bei dem Thema dranbleiben.

Darüber hinaus sei nun eine Stiftung ins Leben gerufen worden, die "Sommerfield Kids Foundation". Der Familie gehe es nun besser, heißt es.

Nach Vorwürfen von Ikke Hüftgold: Auch SAT.1 zog Konsequenzen

Nicht nur Imago TV, sondern auch SAT.1 hatte an den Problemen gearbeitet und drastische Konsequenzen gezogen.

Nach den heftigen Anschuldigungen beendete der Privatsender die Sendung "Plötzlich arm, plötzlich reich".

In einem Statement hieß es:

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Sendung nicht mehr zu dem SAT.1 passt, das wir gemeinsam mit und für unsere Zuschauer:innen weiterentwickeln wollen. Deshalb wird es keine neuen Folgen geben."

SAT.1 entschuldigte sich zudem öffentlich und gestand die Fehler ein.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/ikkehueftgold

Mehr zum Thema Unterhaltung: