Eltern aufgepasst: Netflix verbessert den Jugendschutz

Los Gatos (USA) - Netflix lässt Eltern künftig die Profile ihrer Kinder auf bestimmte Altersfreigaben einschränken und zusätzlich auch einzelne Filme und Serien für sie sperren.

Kinder und Jugendliche werden derzeit wohl besonders häufig auf Netflix zurückgreifen.
Kinder und Jugendliche werden derzeit wohl besonders häufig auf Netflix zurückgreifen.  © Netflix, Andrei Hrabun/123RF

Mit den erweiterten Einstellungen komme man Wünschen der Nutzer entgegen, erklärte der Videostreaming-Dienst am Dienstag.

Die Eltern können auch die eigenen Profile mit einem Passwort versehen und die automatische Wiedergabe der nächsten Serienfolge für die Kinder abstellen.

Die Einstellungen können nicht in den Smartphone- und TV-Apps verändert werden, sondern nur im Webbrowser.

Die deutsche Selbstkontrolleinrichtung FSM begrüßte die erweiterten Jugendschutzfunktionen von Netflix.

"Das Engagement von Netflix ist ein großer Erfolg und zugleich ein wichtiges Signal für die Selbstregulierung in Deutschland. Als global agierendes Unternehmen kommt Netflix damit seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach", so Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM.

Der Streamingdienst dürfte angesichts geschlossener Schulen und Ausgehbeschränkungen seit Wochen mehr als bisher von Kindern genutzt werden.

Eltern haben ab sofort mehr Kontrolle über den Netflix-Konsum ihrer Kinder.
Eltern haben ab sofort mehr Kontrolle über den Netflix-Konsum ihrer Kinder.  © Alexander Heinl/dpa

Jüngst startete auch in Europa der Konkurrenzdienst Disney+ mit einer starken Ausrichtung auf familienfreundliche Inhalte.

Titelfoto: Alexander Heinl/dpa, Andrei Hrabun/123RF

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