"Tyler Rake: Extraction" bei Netflix: Chris Hemsworth rockt in knallharter Hetzjagd!

Deutschland - Action satt! "Tyler Rake: Extraction" läuft seit dem heutigen 24. April bei Netflix und ist ein geradliniger Genrefilm mit Starpower geworden. 

Tyler Rake (r., Chris Hemsworth) rettet Ovi Mahajan Junior (Rudhraksh Jaiswal) aus den Fängen der brutalen Entführer.
Tyler Rake (r., Chris Hemsworth) rettet Ovi Mahajan Junior (Rudhraksh Jaiswal) aus den Fängen der brutalen Entführer.  © PR/Netflix/Jasin Boland

In ihm spielt nämlich Chris Hemsworth (Thor in den Marvel-Filmen, "Operation: 12 Strong", "Rush: Alles für den Sieg") die Hauptrolle des titelgebenden Söldners, der in Kimberley, Australien auf einer abgelegenen Hühnerfarm lebt.  

Dort wird er von Nik Khan (Golshifteh Farahani) besucht, die ihm ein finanziell lohnenswertes Angebot unterbreitet: Rake soll Ovi Mahajan Junior (Rudhraksh Jaiswal) aus den Fängen brutaler Entführer retten. 

Die halten den 14-jährigen Jungen aus dem indischen Mumbai in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch gefangen. 

Dass sein Vater im Gefängnis sitzt, aber selbst von dort aus noch der führende Drogenbaron Indiens ist und die Geiselnehmer von Amir Asif (Priyanshu Painyuli) angeführt werden, der das Drogengeschäft in Bangladesch beherrscht, macht die Sache nicht gerade leichter für Rake.

Dennoch nimmt er den Auftrag an, wird in Dhaka gefangen genommen und zu Ovi gebracht. Die arroganten Geiselnehmer ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wen sie da vor sich haben. 

So macht Tyler mit ihnen kurzen Prozess und befreit Mahajan. Doch das ist erst der Beginn einer atemlosen und ultrabrutalen Hetzjagd ...

Trailer zum Netflix-Actionfilm "Tyler Rake: Extraction" mit Chris Hemsworth

"Tyler Rake: Extraction" ist ein atemloser Action-Reißer mit dichter Atmosphäre

Chris Hemsworth beim Dreh mit Regisseur Sam Hargrave (r.).
Chris Hemsworth beim Dreh mit Regisseur Sam Hargrave (r.).  © PR/Netflix/Jasin Boland

Diese Geschichte beruht auf der Graphic Novel "Ciudad" von Ande Parks und den Russo-Brüdern Anthony und Joe, die besser als Regisseure von Mega-Blockbustern wie "Avengers: Endgame" bekannt sind.

Joe schrieb auch für diesen Film das Skript, das Sam Hargrave umsetzen durfte. Der sammelte zuvor als Stunt-Koordinator bei großen Produktionen, auch vielen Marvel-Werken, Erfahrung und gibt hier nach mehreren Kurzfilmen sein Langspielfilm-Debüt.

Dafür hat der US-Amerikaner erstaunlich gute Arbeit abgeliefert. 

Ihm ist mit "Extraction" nämlich ein geradliniger Action-Kracher gelungen, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt und dank seiner dichten Atmosphäre eine atemlose Spannung entwickelt.

Hargrave schlägt ein hohes Tempo an, gönnt dem Publikum aber immer wieder auch Verschnaufpausen mit Szenen, die die Handlung gekonnt vorantreiben und die Motive der Figuren näher beleuchten.

Diese Mischung sorgt dafür, dass "Extraction" in sich stimmig und ausgewogen ist, wodurch die Zuschauer über die gesamten 117 Minuten bei der Stange gehalten werden.  

Chris Hemsworth metzelt in "Tyler Rake: Extraction" ganze Gegnermassen nieder!

Kampf auf Augenhöhe: Tyler Rake (l., Chris Hemsworth) misst sich mit dem bestens ausgebildeten Saju (Bollywood-Star Randeep Hooda).
Kampf auf Augenhöhe: Tyler Rake (l., Chris Hemsworth) misst sich mit dem bestens ausgebildeten Saju (Bollywood-Star Randeep Hooda).  © PR/Netflix/Jasin Boland

Zumindest diejenigen, die Gewalt der härteren Sorte und im Stile von "John Wick: Kapitel 3 - Parabellum" abkönnen. Denn dass "Extraction" erst ab 18 Jahren freigegeben ist, hat berechtigte Gründe.

Es gibt gleich mehrere heftige und extrem brutale Sequenzen, in denen Rake seine Gegner geradezu niedermetzelt. Ob mit Maschinengewehr, Pistole, Messer oder anderen "Werkzeugen": hier geht es ordentlich zur Sache!

Die Leichenberge, die sich hinter dem Söldner auftürmen, sind groß. Wer nachzählen möchte, wie viele Menschen er am Ende auf dem Gewissen hat, wird lange brauchen.

Bemerkenswert ist dabei, dass sich die Action nicht abnutzt. Hier muss man Hargrave und seinem Team ein Kompliment machen.

Denn sie sorgen sowohl visuell für Abwechslung, als auch hinsichtlich der Herangehensweise an die unterschiedlichen Kampfstile und den Ablauf von Gefechten. Die Stunts sind daher wahrlich erstklassig, weil sie auch noch perfekt auf die Schauspieler zugeschnitten sind. 

Hier ist besonders Hemsworth hervorzuheben, der sein Charisma ausspielt, als führender Action-Held begeistert, immer wieder seine Ausdrucksstärke- und darstellerische Klasse zeigt. 

"Tyler Rake: Extraction" dürfte bei Action-Fans für viel Freude sorgen

Tyler Rake (Chris Hemsworth) hat eine düstere Vergangenheit.
Tyler Rake (Chris Hemsworth) hat eine düstere Vergangenheit.  © PR/Netflix/Jasin Boland

Das hängt selbstverständlich mit seinem Protagonisten zusammen, der wegen seiner düsteren Vergangenheit innerlich zerrissen ist, was der australische Sonnyboy ebenfalls glaubwürdig verkörpert. 

An seiner Seite überzeugt auch der asiatische Cast um Farahani ("Der Mann, der niemals lebte", "Paterson", "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache") und Jaiswal.

Dass sie dabei nicht nur durch ihre körperliche Präsenz glänzen können, liegt auch an gutklassigen Dialogen, in die immer wieder auflockernde Sprüche eingebaut werden (die "Marvel-Erfolgsformel" lässt grüßen) und einem Drehbuch, das für dieses Genre von überdurchschnittlicher Qualität ist.

Außerdem tragen die exotischen Locations in Verbindung mit der dynamischen Kameraführung viel zum Gelingen des Actioners bei. 

Das gilt auch für die authentischen Kostüme, die stimmige Musikuntermalung und ganz besonders für die aufwendigen Spezialeffekte, die sich nahtlos ins Geschehen einfügen.

Deshalb ist "Tyler Rake: Extraction" ein atemloser Actionfilm mit dichter Atmosphäre geworden, der knallhart daher kommt und dank abwechslungsreicher Stunts für viel Freude bei Genre-Fans sorgen dürfte. 

Titelfoto: PR/Netflix/Jasin Boland

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