Netflix kündigt ab Juni zahlreiche Abos: Das steckt dahinter!

Netz - Karteileichen adé heißt es zukünftig beim Streamingdienst Netflix! Der will sich nämlich zukünftig seiner inaktiven Kunden entledigen.

Inaktive Nutzer bekommen womöglich bald Post von Netflix.
Inaktive Nutzer bekommen womöglich bald Post von Netflix.  © 123RF/ Sharaf Maksumov

Der Streaming-Gigant geht mal wieder mit einem ungewöhnlichen Konzept voran:

Wer sein Konto lange nicht mehr genutzt hat, wird bald Post erhalten.

Netflix will zahlreiche inaktive User loswerden.

Vorher sollen diese aber über den Vorgang informiert werden.

"Das Letzte, was wir wollen, ist, dass Menschen für etwas zahlen, was sie nicht nutzen", teilt das US-Unternehmen in einem Blogbeitrag mit.

Wer schon länger nicht mehr online war, erhält zukünftig eine Benachrichtigung per Mail oder Push-Nachricht.

Dabei wendet sich der Streamingdienst direkt an seine Abonnenten und erkundigt sich, ob noch Interesse an einer zukünftigen Laufzeit besteht.

Erhält Netflix daraufhin keine Reaktion, wird das Abo sofort gekündigt.

Playlists und Profile bleiben allerdings weitere zehn Monate gespeichert -  falls der Nutzer es sich doch noch einmal anders überlegen sollte.

Netflix will Abonnenten unnötige Kosten ersparen

Nutzern sollen so unnötig laufende Kosten erspart werden - Ein löblicher Schritt, möchte man meinen. Dennoch dürfte dies für das Unternehmen erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten.

Laut Netflix greifen rund 0,5 Prozent der Abonnenten selten oder gar nicht auf ihr Konto zu. Bei 183 Millionen Nutzern sind also fast eine Million davon inaktiv.

Inaktiv ist, wer sein Konto seit zwei Jahren nicht mehr genutzt hat oder seit der Anmeldung nicht aktiv war. Wer also nur ein sporadischer Netflix-User ist, muss vorerst nicht befürchten, eine Kündigung im Postfach liegen zu haben.

Wie The Verge berichtet, werden die Benachrichtigungen seit dem 18. Mai versendet. Die ersten Kündigungen erfolgen dann ab Anfang Juni.

Es bleibt abzuwarten, ob der amerikanische Streaming-Riese einmal mehr zum Vorreiter wird und andere Konkurrenten wie Amazon Prime nachziehen werden.

Titelfoto: 123RF/ Sharaf Maksumov

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