Olli Schulz ätzt gegen Motorsport-Fans: Jetzt "entschuldigt" er sich

Hamburg/Bremen - "Fest & Flauschig", zwei Männer unterhalten sich. In der letzten Folge: Olli Schulz (47) meckerte und Jan Böhmermann (40) hörte geduldig zu.

Olli Schulz (47) will wieder auf die Bühne. (Archivbild)
Olli Schulz (47) will wieder auf die Bühne. (Archivbild)  © IMAGO / Seeliger

Genau wie für andere Künstler während der Corona-Pandemie galt auch für Sänger Olli Schulz ein absolutes Auftrittsverbot. Draußen, drinnen. Nichts ging mehr.

Kürzlich dann endlich wieder die ersehnte Chance, eine Bühne zu betreten. Unter anderem spielte der Singer/Songwriter auf seinem eigenen Hausboot bei dem Wohltätigkeitsevent #AllHandsOnDeck. Natürlich nicht mit Publikum vor Ort, sondern "nur" online zugeschaltet. Immerhin live.

Nicht genug für die "Rampensau". Kein Wunder. Schließlich sind Künstler nicht nur von dem Geld ihres Publikums abhängig, sondern auch von deren Applaus.

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Klar, er hatte Verständnis, dass Konzerte unter den Bedingungen schwierig waren/sind. Dass am Nürburgring 10.000 Zuschauer beim Autorennen zuschauen dürften, während er nicht einmal vor 500 Leuten auf einer Wiese spielen könne, sei hingegen nicht nachvollziehbar, "Diese Arschlöcher", schimpfte Olli nicht nur im Podcast.

Schon vor einigen Tagen hatte sich der 47-Jährige in seiner Instagram-Story über diesen Umstand echauffiert.

Olli Schulz auf Instagram

Olli Schulz entschuldigt sich

Motorsport-Fans fanden seinen Ausbruch offensichtlich nicht ganz so witzig. Da hätten sich "mega viele beschwert", so der Liedermacher.

"Tschüss, entflogt Olli Schulz!" und "Daumen runter!" hieß es da in den Kommentaren. Wie konnte er die Szene so angreifen?

Im Nachhinein war sich Olli mit seinen getroffenen Aussagen über den beliebten Sport nicht mehr so sicher. Er habe ihnen Unrecht getan. Das seien gar nicht alles Arschlöcher, entschuldigte sich der 47-Jährige.

Aber: "Nach diesen Reaktionen glaube ich, dass es ganz viele Arschlöcher in der Motorsport-Szene gibt", witzelte er. "Richtig viele". Wenn "ihnen" der "Ressourcen-Vernichter" Nummer eins so am Herzen liege, dass es das wichtigste sei, dass Rennen sofort wieder stattfinden müssten, seien sie einfach "ignorante kleine Idioten manchmal".

Ob ihm die Motorsportszene diese "Beleidigungen" verzeiht? Vielleicht nicht. Stören wird es den Musiker vermutlich nicht.

Titelfoto: IMAGO / Seeliger

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