Union-Star Max Kruse rechnet mit "Internet-Rambo" ab: "Eier in die Hose gerutscht?"

Berlin - Dass man sich lieber nicht mit Max Kruse (33) anlegen sollte, ist spätestens seit seiner Abrechnung mit zwei ihn beleidigenden Fans bekannt. Doch scheinbar gibt es immer noch Unverbesserliche, die daraus nichts gelernt haben.

Max Kruse (33) hat sich bei Instagram erneut gegen einen beleidigenden User zur Wehr gesetzt.
Max Kruse (33) hat sich bei Instagram erneut gegen einen beleidigenden User zur Wehr gesetzt.  © Screenshot/Instagram/max.kruse10

Wie schon Ende April ist erneut ein "Fan" des SV Werder Bremen ausfallend geworden. Doch diesmal hat besagter User nicht Max, sondern seine Freundin verbal attackiert. Ein absolutes No-Go für den Star-Stürmer des 1. FC Union Berlin, der umgehend zum Gegenschlag ausholte.

In seiner Instagram-Story stellte er den Übeltäter bloß und veröffentlichte dessen Hass-Botschaft. Darin wurde Kruses Freundin aufs Übelste beleidigt und erniedrigt.

Kurze Zeit später zog der von Kruse als "Internet-Rambo" bezeichnete Troll seine Nachrichten zurück, doch da war der Schaden bereits angerichtet: "Da bringt auch zurückziehen nix mein Freund!", kommentierte Kruse und fragte provokant: "Eier in die Hose gerutscht?" (Rechtschreibung übernommen)

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"Das ist dumm!", ließ er den fehlgeleiteten Follower wissen. "Man sollte einfach nachdenken, bevor man so etwas schreibt! Wenn's an mich geht - I don't fucking care - aber lass meine Freundin aus dem Spiel!", stellte er unmissverständlich klar.

Max Kruse will Entschuldigung nicht annehmen, findet dann aber doch versöhnliche Worte

Max Kruse (r.) im Zweikampf mit Bielefelds Joakim Nilsson (27). Unions Star-Stürmer weiß sich auf und abseits des grünen Rasens zur Wehr zu setzen.
Max Kruse (r.) im Zweikampf mit Bielefelds Joakim Nilsson (27). Unions Star-Stürmer weiß sich auf und abseits des grünen Rasens zur Wehr zu setzen.  © Friso Gentsch/dpa

Später versuchte sich der Bloßgestellte bei Kruse zu entschuldigen und begründete den verbalen Ausraster mit seinem Frust über Kruses Abgang von Werder Bremen, gepaart mit der krachenden 1:3-Niederlage gegen Union in der Bundesliga.

Doch davon wollte der 33-Jährige partout nichts wissen. "Ganz ehrlich ich scheiß' auf Deine Entschuldigung. Wofür entschuldigst Du Dich bei mir?" fragte er erzürnt.

"Wenn Du Dich bei jemandem entschuldigen solltest, dann bei meiner Freundin", forderte er weiter. "Emotionen hin oder her, beleidige mich, wenn Du sauer bist aber nicht andere Personen, die dafür nichts können!"

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Anscheinend ist nach Kruses Aktion, der auch den Usernamen des Pöblers veröffentlichte, ein Shitstorm seiner Follower über den Missetäter hereingebrochen, denn zwei Stunden später schlug der Kicker dann doch versöhnliche Töne an.

"Leider merken solche Menschen, die Hass im Netz verbreiten, immer erst was sie tun, wenn sie selbst beleidigt werden", resümierte er.

"Wir sollten nicht denselben Fehler machen, wie diese Menschen. Von daher sind Morddrohungen und so etwas völlig fehl am Platz, Leute. Lasst uns nicht auf dieses Niveau heruntergehen", wandte er sich mit einer Bitte an die User.

"Ich glaube, er hat seine Lektion gelernt! Lasst es gut sein. Ich würde sagen, er hat seinen Fehler eingesehen. Denn wenn wir genau dasselbe machen, wie er, dann sind wir nicht besser als er. Also Schwamm drüber Leute, uns geht's gut", ließ er die Insta-Community abschließend wissen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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