Adoptions-Skandal! YouTuberin gibt behindertes Kind ab, Werbekunden lassen sie fallen

Ohio - Mehrere Werbekunden haben die Zusammenarbeit mit der amerikanischen YouTuberin Myka Stauffer (32) beendet, nachdem sie ihren Adoptivsohn Huxley (4) wieder abgegeben hat.

Benutzte Myka Stauffer den kleinen Huxley nur, um viel Geld mit ihm zu verdienen?
Benutzte Myka Stauffer den kleinen Huxley nur, um viel Geld mit ihm zu verdienen?  © Screenshot Instagram/mykastauffer

Die Unternehmen reagierten damit auf die Pläne der Influencerin, ihren Sohn Huxley bei einer neuen Familie unterzubringen, berichtet das "People"-Magazin.

Am Dienstag hatten Stauffer und ihr Ehemann James in einem emotionalen Video enthüllt, dass sie ihren kleinen Jungen wieder abgeben werden. Das Paar hatte den damals einjährigen Huxley im Oktober 2017 aufgrund seiner "medizinischen Bedürfnisse" aus China adoptiert: das Kind ist Autist.

"Bei einer internationaler Adoption gibt es auch immer Ungewissheiten und Dinge, die in den Unterlagen nicht einsehbar sind", sagte James Stauffer im Video. 

Doch als Huxley bei ihnen angekommen sei, "gab es viel mehr besondere Bedürfnisse". Von denen habe das Ehepaar nichts gewusst. Um welche es sich handelt, möchten die Stauffers nicht sagen - um Huxleys Privatsphäre zu schützen.

Die vergangenen Monate seien auch "wirklich hart" gewesen. Der Kleine habe etliche Therapien durchgemacht und die Ärzte warnten, dass er noch mehr Zuwendung brauche. Und das können die Adoptiveltern wohl nicht möglich machen.

Das emotionale Video seht Ihr hier:

Huxley ist Autist, der Aufwand deshalb wurde Myka Stauffer wohl zu viel.
Huxley ist Autist, der Aufwand deshalb wurde Myka Stauffer wohl zu viel.  © Screenshot Instagram/mykastauffer

"Als Mutter fühle mich als Versagerin, zu 500 Prozent", sagte Myka Stauffer. Huxley lebe bereits bei einer anderen Frau, seiner neuen Adoptivmutter.

Das macht seit Tagen zahlreiche ihrer Follower wütend. Sie werfen ihr und James vor, das Kind nur für ihre Zwecke als Influencer in den sozialen Medien ausgenutzt zu haben.

"Wow und ich dachte meine Mutter wäre kalt. Du bist ein Narzisst", schreibt eine Userin, "Schäm dich", eine andere. Und jemand möchte wissen: "Also, wenn sich deine Kinder als autistisch herausstellen, wirst du sie dann auch verraten?" 

Viele haben auch Mitleid mit dem Kleinkind. Eine Nutzerin fasst zusammen: "Huxley versteht nicht, warum er nicht mehr geliebt wird, weil er nichts Schlimmes getan hat."

Doch bei dem Shitstorm blieb es nicht. Mehrere namhafte Unternehmen - vor allem für Spielzeug und Babyzubehör - wollen mit den Stauffers nicht mehr zusammenarbeiten. Doch es gibt auch Firmen, die anscheinend noch nicht auf die User-Kommentare reagiert haben, in denen sie aufgefordert werden, ihre Partnerschaften mit der Familie einzustellen. 

Dazu würde auch Mattel/Barbie gehören, mit dem Myka Stauffer erst im vergangen November einen Werbedeal für ihre kleinen Töchter an Land gezogen hatte. 

Titelfoto: Screenshot Instagram/mykastauffer

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