Amazon-Boss als "perfektes Arschloch" bezeichnet: Das ist der Grund!

New York - Mehrere Nutzer sind derzeit nicht gut auf den Chef des Online-Versandhandels Amazon zu sprechen. Doch was hat Jeff Bezos (56) angestellt, was die Wut rechtfertigen würde?

Amazon-Boss Jeff Bezos (56) sieht sich plötzlich einer Flut von Wut- und Hass-Kommentaren gegenüber.
Amazon-Boss Jeff Bezos (56) sieht sich plötzlich einer Flut von Wut- und Hass-Kommentaren gegenüber.  © Cliff Owen/AP/dpa

"Du bist ein perfektes Arschloch. Mach so weiter, und wir werden sehen, wie deine Profite sinken und darüber lachen. Unsere Geschäftsbeziehung ist vorbei", schreibt ein Nutzer namens Dave.

Der simple Grund für den hasserfüllten Kommentar: Amazons offizielle Unterstützung der BlackLivesMatter-Bewegung, die sich nach dem grausamen Tod des Afroamerikaners George Floyd formierte.

Tagelang prangte auf der Startseite des populären Versandhandels ein schwarzes Banner als Zeichen der Solidarität mit der schwarzen Community.

Einige Nutzer - darunter auch Dave - sind davon jedoch alles andere als begeistert, sehen sie BlackLivesMatter doch in erster Linie als Audruck von Vandalismus und gewaltbereitem Protest.

Als Reaktion ist Jeff Bezos, bekannt als der reichste Mann der Welt, nun schon seit Tagen Opfer von wütenden Mails und Hass-Kommentaren.

Auf Instagram bezieht der Amazon-Boss Stellung: "Diese Art von Hass sollte sich nicht im Schatten verstecken dürfen. Es ist wichtig, ihn sichtbar zu machen. Dies ist nur ein Beispiel des Problems. Und Dave, Du bist die Art von Kunde, die ich gern verliere."

In einem anderen Beitrag teilt Bezos seine Antwort auf die Mail einer Kundin, die das schwarze Banner ebenfalls als störend empfindet: "Black Lives Matter bedeutet nicht, dass die Leben anderer nicht wichtig sind. Es bedeutet, sich gegen Rassismus und das unverhältnismäßige Risiko auszusprechen, dem schwarze Menschen in unserer Strafverfolgung und unserem Justizsystem ausgesetzt sind."

"Ich habe einen 20-jährigen Sohn und muss mir keine Gedanken darum machen, dass er zu Tode erstickt wird, sollte er eines Tages festgenommen werden. Eltern von schwarzen Kindern können nicht dasselbe sagen", so Bezos.

Titelfoto: Cliff Owen/AP/dpa

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