TV-Star Anke Engelke im TAG24-Interview: "Ich fand Kino immer spannender als Fernsehen!"

Berlin – Anke Engelke (54) gehört zweifelsohne zur ersten Liga Deutschlands TV-Stars. Doch eigentlich brennt sie seit ihrer Kindheit eher für ein anderes Medium.

Anke Engelke (54) ist ein Fernsehgesicht.
Anke Engelke (54) ist ein Fernsehgesicht.  © Britta Pedersen / dpa-Zentralbild / dpa

Wie schon seit vielen Jahren moderierte die Schauspielerin auch dieses Jahr wieder die Berlinale, die bereits zum 70. Mal in der Hauptstadt gefeiert wurde.

Sie fühle sich sehr geehrt und privilegiert, diesen Job bereits seit 2003 machen zu dürfen, wie die 54-Jährige neulich gegenüber TAG24 verriet. Dass das jährlich stattfindende Filmfestival einen hohen Stellenwert für sie habe, begründete sie auf der Party des Medienboards Berlin-Brandenburg damit, dass sie leidenschaftliche Cineastin sei.

"Ich bin ganz früh schon gerne ins Kino gegangen, als Kind schon. Ich fand Kino immer spannender als Fernsehen. Interessanterweise habe ich dann ja mit 12 oder 13 angefangen, beim Fernsehen zu arbeiten. Aber Kino fand ich immer interessanter", erzählte sie offen.

Mit dem Drama "LiebesLuder" fand Anke Engelke dann aber vor zwanzig Jahren das erste Mal den Weg auf die große Leinwand. Mittlerweile ist sie im Kino gewiss keine Fremde mehr.

Zuletzt sorgte sie aber mit einer Produktion für ein ganz anderes, noch recht junges Medium für Aufmerksamkeit. Im Spätsommer und Herbst vergangenen Jahres stand die Mimin nämlich für die Serie "Das letzte Wort" vor der Kamera, die 2020 beim Streamingdienst Netflix zu sehen sein wird. Darin gehe es um eine Frau, die zwei Kinder hat, ihren Mann verliert, mit der Trauer nicht gut umgehen kann, zur Trauerrednerin wird und sich selbst aus dem Blick verliert, wie sie im Interview verriet.

"Das klingt sehr schwer und tragisch", gibt sie zu, sei zwischendurch aber auch sehr komödiantisch. Ob nun Drama oder Comedy: Die Schauspielerin, die zudem regelmäßig als Moderatorin und Synchronsprecherin tätig ist und sogar in der Vergangenheit als Sängerin in Erscheinung trat, denkt eh nicht in oberflächlichen Genres.

Das Kino fand sie aber immer spannender als das Fernsehen.
Das Kino fand sie aber immer spannender als das Fernsehen.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Titelfoto: Britta Pedersen / dpa-Zentralbild / dpa

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