Attila Hildmann zum zweiten Mal peinlichster Berliner des Jahres!

Berlin - Diesen Titel hat er sich 2020 redlich verdient: Vegan-Koch und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann (39) ist zum zweiten Mal zum peinlichsten Berliner des Jahres gekürt worden. Die zweifelhafte Ehre wird ihm dank des Stadtmagazins Tip zuteil.

Attila Hildmann (39) steht im Mai 2020 vor dem Reichstag, wo er zu einer Kundgebung aufgerufen hatte.
Attila Hildmann (39) steht im Mai 2020 vor dem Reichstag, wo er zu einer Kundgebung aufgerufen hatte.  © Jörg Carstensen/dpa

Der "schwurbelnde Vegankoch" (Tip) steht damit nach 2017 erneut an der Spitze der traditionellen Rangliste zum Jahresende.

Gegen Hildmann hat die Staatsanwaltschaft Berlin kürzlich Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung aufgenommen. Er nennt sich selbst "ultrarechts" und einen Verschwörungsprediger.

Im "Irrsinn des Corona-Jahres" hat der Tip seine Liste auf die "50 peinlichsten Berliner*innen" halbiert. "Mehr als 50 dieser Nervensägen konnten wir einfach nicht aushalten", schreibt das Magazin.

Erstmals kürte das Stadtmagazin auch die "50 besten Berliner*innen". Damit sind Menschen und Initiativen gemeint, "die uns in diesem Jahr Hoffnung gegeben, Mut gemacht oder einfach nur gute Laune beschert haben".

Auf Platz eins: der Virologe Christian Drosten (48), der zu den führenden Wissenschaftlern in der Corona-Pandemie zählt. Der Tip erscheint am 23. Dezember.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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