Attilda Hildmann vergleicht Corona-Impfung mit Bombardierung Dresdens

Berlin - Bei den Luftangriffen auf die Dresdner Altstadt vom 13. bis 15. Februar 1945 starben bis zu 25.000 Menschen. Verschwörungsideologe Attila Hildmann (39) zieht nun einen makabren Vergleich zwischen dem Bombardement auf die Elbstadt und den Corona-Impfungen.

Für Attila Hildmann (39) gleichen "die Spritzen in den Impfzentren den Bomben des Bombenhagels von Dresden". (Bildmontage)
Für Attila Hildmann (39) gleichen "die Spritzen in den Impfzentren den Bomben des Bombenhagels von Dresden". (Bildmontage)  © picture alliance / dpa, Christophe Gateau/dpa (Bildmontage)

Hintergrund: Die Bundesregierung befürchtet derzeit Proteste vor Impfzentren und Firmensitzen von Impfstoff-Produzenten. Und sie hält es auch für möglich, dass es zu Gewalt kommt (TAG24 berichtete).

Beim Kommunikationsdienst Telegram sei bereits in verschiedenen unter dem Namen "D-Day 2.0" laufenden Gruppen aus Impfgegnern, Corona-Skeptikern und Verschwörungstheoretikern erwogen worden, sich vor Impfzentren zu versammeln.

Informationen über tatsächliche Versammlungen gebe es aber noch nicht.

Die Nutzer und Organisatoren von "D-Day 2.0" ordnet das Innenministerium dem "verschwörungsideologischen Spektrum" zu.

Es verweist zudem darauf, dass der rechtsextreme Kochbuchautor Hildmann auf seinem Telegram-Kanal verbreitet habe, "dass die Spritzen in den Impfzentren den Bomben des Bombenhagels von Dresden" glichen.

"In diesem Zusammenhang führt er aus, dass Versammlungen sinnlos seien. Stattdessen müsse gezielt 'gegen das Unrecht' vorgegangen werden", heißt es in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage.

Hildmann bezeichnet sich selbst "ultrarechts" und als einen Verschwörungsprediger.

Titelfoto: picture alliance / dpa, Christophe Gateau/dpa (Bildmontage)

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