Polizei verbietet Demonstration von Attila Hildmann: Das ist der Grund!

Berlin - Er selbst beschreibt sich als "Ultrarechter": Eine für Samstag angemeldete Demonstration des Verschwörungspredigers Attila Hildmann ist von der Versammlungsbehörde der Berliner Polizei verboten worden.

Attila Hildmann, Kochbuchautor und Anti-Corona-Aktivist, spricht bei einer Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen im Lustgarten.
Attila Hildmann, Kochbuchautor und Anti-Corona-Aktivist, spricht bei einer Demonstration gegen die Corona-Einschränkungen im Lustgarten.  © dpa/Jörg Carstensen

Das teilte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport am Donnerstag mit. "Es besteht für die am 25. Juli angemeldete Versammlung die erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass es erneut zu strafbaren Äußerungen während der Versammlung kommen wird", hieß es zur Begründung.

Das Verbot stütze sich maßgeblich auf Äußerungen Hildmanns vom vergangenen Samstag, erklärte die Innenverwaltung. 

Daraufhin seien mehrere Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten eingeleitet worden. 

Außerdem sei von erneuten Verstößen gegen Corona-Regeln wie das Einhalten von Mindestabständen auszugehen. 

Die Verbotsverfügung sei Hildmann am heutigen Donnerstag zugestellt worden, hieß es.

Titelfoto: dpa/Jörg Carstensen

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