Bastian Yotta: Schlagabtausch mit Natalia Osada im RTL-Talk

Köln/ Los Angeles - Bastian Yotta (43) sorgt derzeit medial für eine Menge Zündstoff. Nun waren seine Skandalvideos Thema der RTL-Talkshow "Marco Schreyl". Yotta kam per Live-Schalte auch selbst zu Wort. Zeigt er endlich Reue?

Bastian Yotta wehrt sich im Interview gegen die Vorwürfe, er wäre frauenverachtend.
Bastian Yotta wehrt sich im Interview gegen die Vorwürfe, er wäre frauenverachtend.  © instagram.com/yotta_university/

In der Talkshow wurden neben der Psychologin Nicole Redzep und der Feministin Luisa Holzapfel auch Aurelio Savina (42), der Yotta in den letzten Tagen mehrmals für sein Verhalten an den Pranger gestellt hatte, zur Diskussion eingeladen. Yotta selbst wurde per Video-Schalte ins Studio geholt.

Darin zeigt er sich zunächst ganz reumütig. "Das Video war eine Katastrophe. Es war in der Wut aufgenommen. Eines der größten Fehler meines Lebens", gesteht sich der 43-Jährige ein.

Entstanden sei das "Drei-Loch"-Video aus der Wut heraus, weil eine verheiratete Frau ihn damals verlassen habe.

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Auf die Frage von Nicole Redzep, warum er es trotzdem als Coaching-Video veröffentlicht habe, verliert sich Yotta in Ausreden.

Laut ihm haben nur 21 Personen das "Drei-Loch-"Video gesehen. Yotta will diese nach eigener Aussage im Anschluss kontaktiert haben. Dabei haben ihm alle versichert, dass sie seine frauenverachtenden Sprüche nicht ernst genommen haben.

Bastian Yotta: "Mehr eine Hetzjagd als konstruktiv"

In dem "Drei-Loch"-Video hat Bastian Yotta auf verstörende Weise erklärt, wie man Frauen gefügig macht.
In dem "Drei-Loch"-Video hat Bastian Yotta auf verstörende Weise erklärt, wie man Frauen gefügig macht.  © instagram.com/yottahunterthree/

Der selbsternannte Lifecoach stellt dagegen den Umgang mit den Aufnahmen an den Pranger und fühlt sich unfair behandelt: "So wie das Video gehandhabt wurde, ist es mehr eine Hetzjagd als konstruktiv."

Durch die Veröffentlichung des Clips würden nun viel mehr Frauen leiden: "Es hätte nicht sein müssen, dass man es so groß macht."

Yotta ist der festen Überzeugung, dass er sich im Umgang mit seinen bisherigen Freundinnen und weiblichen Kontakten immer korrekt verhalten hat: "Ich habe Frauen immer mit Respekt behandelt und mir liegen drei eidesstattliche Erklärungen vor von Freundinnen, die sagen: 'Das ist nicht der Mensch, den ich kennengelernt habe.'"

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Im nächsten Atemzug widerspricht er sich allerdings wieder und gesteht sein Fehlverhalten ein:

"Ich habe immer gesagt, ich war 2016 ein Arschloch, ein Protzproll und so weiter. Man muss Menschen auch das Recht eingestehen, sich verändern zu können." Und weiter: "Ich habe früher eine Einstellung zu Frauen gehabt, die ich jetzt auch beschämend finde."

Natalia Osada: "Diese Frauen haben Angst vor ihm"

Natalia Osada hat von ihren schlechten Erfahrungen mit Bastian Yotta bereits in einem Video auf Instagram berichtet.
Natalia Osada hat von ihren schlechten Erfahrungen mit Bastian Yotta bereits in einem Video auf Instagram berichtet.  © instagram.com/nataliaosada/

Eine Ex-Freundin hat sich allerdings bereits öffentlich zu Wort gemeldet: Natalia Osada (29) hat auf ihrem Instagram-Kanal schockierende Details aus ihrer Kurzzeitbeziehung zu Yotta ausgepackt (TAG24 berichtete). Beide hatten sich 2017 bei "Adam sucht Eva" kennengelernt.

Yotta will nun nichts mehr von einer Beziehung wissen: "Das ist nicht meine Ex-Freundin. Wir waren nie zusammen. Das ist eine PR-Aktion gewesen von ihr." Dann fügt er hinzu: "Ich war komplett in love und als die Kameras aus waren, hat sie mir gestanden, sie hat einen Freund. Deswegen gab es nie eine Beziehung. Ich habe ihr den Gefallen getan und habe es für PR aufrechterhalten."

Blöd nur, dass Natalia Osada später in der Sendung ihre Vorwürfe trotz einer Unterlassungsklage von Yottas Anwälten wiederholt. Auch andere Frauen, die Kontakt zu dem 43-Jährigen hatten, kontaktieren sie inzwischen:

"Bei mir haben sich Frauen gemeldet, die mit Bastian Yotta zu tun hatten, und deren Aussagen sind sehr ähnlich zu meinen. Aber diese Frauen haben Angst vor ihm. Die haben teilweise Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben. Die trauen sich nicht, was zu sagen."

Auf die Frage von Moderator Marco Schreyl, ob sich Bastian Yotta ihrer Meinung nach geändert hat, erklärt die 29-Jährige: "Ich finde nicht, dass er sich verändert hat. Er war ja auch vor Kurzem anderweitig in einer Sendung zu sehen und da hat er natürlich auch gewisse Seiten gezeigt."

Damit spielt Osada auf Yottas Auftritt bei "Promis unter Palmen" an, bei dem er Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie an Mit-Kandidatin Claudia Obert (58) gerichtet hatte (TAG24 berichtete).

Am Ende macht Natalia Osada deutlich, worum es in dem öffentlichen Diskurs rund um Yottas Skandalvideos eigentlich geht: "Bastian Yotta ist ja nur ein Paradebeispiel, aber es gibt so viele Menschen, denen es genauso ergeht und wo das einfach hinter verschlossenen Türen passiert."

Titelfoto: instagram.com/yotta_university/; instagram.com/nataliaosada/

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