Betrug in Millionenhöhe! Bernie Ecclestone beteuert vor Gericht seine Unschuld

London - Im Verfahren wegen Betrugs in Millionenhöhe ist Bernie Ecclestone (91) zu einer ersten Anhörung erschienen. Der frühere Formel-1-Chef wies sämtliche Vorwürfe gegen ihn zurück.

Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (90, r.) bei seiner Ankunft vor dem Westminster Magistrates' Court.
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (90, r.) bei seiner Ankunft vor dem Westminster Magistrates' Court.  © dpa/Victoria Jones

Der 91-Jährige traf am Montag am Londoner Gericht Westminster Magistrates' Court ein. Er soll Auslandsvermögen in Höhe von 400 Millionen Pfund (471,5 Mio. Euro) bei der Steuer falsch angegeben haben.

Sicherheitsleute und Mitglieder seines Anwaltsteams halfen dem in einen Dreiteiler gekleideten Ecclestone an zahlreichen Fotografen und Kameraleuten vorbei ins Gerichtsgebäude.

Der Anklage zufolge soll Ecclestone angegeben haben, nur einen einzigen Trust im Ausland gegründet zu haben, dessen Begünstigte seine drei Töchter Deborah (67), Tamara (38) und Petra (33) seien.

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Die britische Finanz- und Steuerbehörde HMRC (Her Majesty's Revenue and Customs) ist aber der Ansicht, dass Ecclestone selbst von dem nicht deklarierten Vermögen im Ausland profitieren wollte. Das sei das Ergebnis von komplexen und weltweiten Ermittlungen.

Er sei nicht schuldig, beteuerte Ecclestone allerdings am späten Vormittag vor Gericht. Am 19. September muss er sich zum nächsten Gerichtstermin einfinden, wie der Richter entschied. Bis dahin bleibt Ecclestone auf freiem Fuß.

Theoretisch ist eine Strafe von bis zu zehn Jahren Haft möglich.

Erstmeldung 11.20 Uhr. Aktualisiert um 11.44 Uhr.

Titelfoto: dpa/Victoria Jones

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