Boris Becker droht Knast

London - Jetzt kommt's knüppeldick für Boris Becker (52): Die britische Insolvenzbehörde hat ein Strafverfahren gegen den früheren Tennisprofi eingeleitet. Der Vorwurf: Er soll nicht ausreichend mit der Behörde kooperiert und Vermögenswerte verschwiegen haben.

Am Mittwoch die Entscheidung vor einem Londoner Gericht: Boris Becker (52) wird der Prozess gemacht.
Am Mittwoch die Entscheidung vor einem Londoner Gericht: Boris Becker (52) wird der Prozess gemacht.  © dpa/Aaron Chown

So habe Boris Becker laut "Evening Standard" eine Wohnung in einem Londoner Nobel-Viertel, zwei Immobilien in Deutschland sowie mehrere Konten, unter anderem in Belgien und auf der Kanalinsel Guernsey, verheimlicht. 

Es soll sich dabei um einen Betrag von etwas mehr als einer Million Euro handeln.

Becker selbst bestritt die Vorwürfe, die gestern bei einer Anhörung vor dem Strafgericht Westminster gegen ihn erhoben wurden. 

Doch das nützte ihm wenig: Sein Fall wird nun an den britischen Strafgerichtshof verwiesen. 

Dort werde sich sein Mandant "energisch verteidigen", kündigte Beckers Anwalt Jonathan Caplan an.


Die erste Anhörung ist für den 22. Oktober geplant. Im schlimmsten Fall drohen Becker sieben Jahre Haft.

Titelfoto: dpa/Aaron Chown

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