Boris Becker atmet auf: Verlegung im Horror-Knast!

London (Großbritannien) - Zwei Wochen lang musste Boris Becker (54) nach seiner sofortigen Verhaftung im Gerichtssaal bereits im berühmt-berüchtigten Horror-Knast in London-Wandsworth absitzen.

Der Londoner Wandsworth-Knast ist als eklig und knallhart verrufen.
Der Londoner Wandsworth-Knast ist als eklig und knallhart verrufen.  © Niklas HALLE'N/AFP

Nachdem er in der Anfangszeit sprichwörtlich hart auf dem Boden der Tatsachen des Knast-Alltages aufschlug, soll er nun im "Wohlfühlbereich" gelandet sein.

Und das, nachdem der dreimalige Wimbledon-Champion hinter schwedischen Gardinen für reichlich Wirbel gesorgt haben soll. Denn er soll sich in regelmäßigen Abständen über die miserablen Zustände mit wenig Essen, kaum Zeit und Raum für Körperpflege und vor allem den Platzmangel in seiner 6,5 Quadratmeter kleinen Zelle beschwert haben.

Die musste er sich bislang mit einem anderen Häftling teilen, doch das ist nun Geschichte. Denn nach Informationen der Bild soll Boris im Knast verlegt worden sein.

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Mittlerweile sitzt der einstige große Held der Deutschen in einer Einzelzelle eines anderen Bereiches des Londoner Wandsworth-Gefängnisses. Verglichen mit den Zuständen, die er bisher erlebt hat, soll es sich dort wie in einem "Wohlfühlbereich" leben.

Boris Becker ist jetzt im "Trinity Wing" von Wandsworth und genießt Privilegien

Boris Becker (54) soll jetzt einige Privilegien im Knallhart-Knast von London-Wandsworth genießen.
Boris Becker (54) soll jetzt einige Privilegien im Knallhart-Knast von London-Wandsworth genießen.  © ELSA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP

Zumindest hätten die Häftlinge im sogenannten "Trinity Wing" wesentlich mehr Freiheiten.

Der britische Filmemacher Chris Atkins (46), der nach seiner Verurteilung im Juli 2016 wegen Steuerbetrugs 30 Monate in Wandsworth saß, berichtet gegenüber der Bild:

"Gefangene warten Monate und sogar Jahre, um in diesen Teil zu kommen. Trinity hat eine etwas entspanntere Aufsicht, hier haben Gefangene verstärkt Gelegenheiten, ihre Zellen zu verlassen. Etwa, um zu arbeiten, sich weiterzubilden, Sport zu treiben und soziale Kontakte zu knüpfen."

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Wie Boris das geschafft hat? Man weiß es nicht. Vielleicht gab es Unterstützung durch seinen Anwalt!?

Auf jeden Fall soll Becker seinen Status innerhalb des Knastes von "Standard" in "IEP" (Inzentives and Earned Privileges/Deutsch: Anreize und verdiente Privilegien) gewechselt haben und deshalb nun Vorzüge genießen.

Allerdings steht auch im Raum, dass Boris in ein ganz anderes Gefängnis verlegt werden könnte. Das soll sogar kurz bevorstehen.

Noch etwas warten muss Boris, bis er eventuell sogar nach Deutschland "abgeschoben" werden kann. Die Möglichkeit besteht, weil er kein britischer Staatsbürger ist, Weihnachten könnte es so weit sein.

Titelfoto: Bildmontage: Niklas HALLE'N/AFP, ELSA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP

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