Britney Spears bricht ihr Schweigen: Aussage vor Gericht gegen ihren Vater

Los Angeles - Popsängerin Britney Spears (39) kämpft seit Jahren gegen die Vormundschaft durch ihren Vater Jamie (68) - seit 2008 steht sie bereits unter seiner Fuchtel. Nun hat der einstige Superstar ("Baby One More Time", 1998) vor Gericht um eine Anhörung gebeten. Britney will endlich aussagen.

Britney Spears (39) will ihren Vater als Vormund loswerden. (Archivbild)
Britney Spears (39) will ihren Vater als Vormund loswerden. (Archivbild)  © Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Beobachter erwarten, dass die Sängerin nicht persönlich vor Gericht erscheint, sondern mit dem Richter telefoniert. Schon im Mai 2019 hatte Spears mit dem Gericht gesprochen. Ihre Aussage wurde jedoch versiegelt und die Öffentlichkeit nicht über den Inhalt informiert. Auch Details zu ihrem psychischen Gesundheitszustand wurden nie bekannt gegeben.

Die "New York Times" berichtete diese Woche aber, sie habe vertrauliche Gerichtsdokumente erhalten, die zeigten, dass Spears sich seit 2014 an den Einschränkungen durch die Vormundschaft reibe.

Spears habe auch gesagt, dass sie vor zwei Jahren unter Zwang in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden sei. Sie empfinde, "dass die Vormundschaft ein unterdrückendes und kontrollierendes Instrument gegen sie geworden sei", zitiert die "New York Times" aus den Unterlagen.

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Britney sprach von "viel zu viel Kontrolle". Demnach habe Jamie Spears entschieden, mit wem sich seine Tochter verabreden darf oder auch die Einrichtung ihres Zuhauses festgelegt. Das soll so weit geführt haben, dass er die Farbe der Küchenschränke auswählte. Außerdem habe er sie gezwungen, mit 40 Grad Fieber aufzutreten - für Britney "der unheimlichste Moment in ihrem Leben".

Ob sich Britney in ihrer neuen Aussage noch einmal so deutlich gegen ihren Vater wendet, wird sich zeigen. Fest steht: Sie wird den Vormundschaftsprozess entscheidend beeinflussen.

Titelfoto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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