Britney Spears ist wieder frei, aber der Rechtsstreit geht weiter - Anwalt: "Nur ein kleiner Sieg"

Los Angeles - Britney Spears (40) kann wieder selbst über sich entscheiden. Trotzdem muss die Sängerin noch weiter über ihr Vermögen kämpfen, denn ihre Widersacher geben so schnell nicht auf.

Ob Konzerte, Heirat oder fette Partys: Britney Spears (40) kann wieder tun und lassen, was sie will. Nur mit ihrem Vermögen hapert's noch ein bisschen. (Archivbild)
Ob Konzerte, Heirat oder fette Partys: Britney Spears (40) kann wieder tun und lassen, was sie will. Nur mit ihrem Vermögen hapert's noch ein bisschen. (Archivbild)  © Ingo Wagner/dpa

Endlich ist es so weit: Nach fast 14 Jahren ist Britney ihre eigene Herrin. Was für andere selbstverständlich scheint, wird erst jetzt für die Sängerin alltäglich: Sie darf ihre eigenen Dokumente rechtskräftig unterschreiben und ihre Finanzen verwalten. Die Vormundschaft ist endgültig beendet.

Das bestätigte Richterin Brenda J. Penny laut der New York Post am Mittwoch. Da gab es für die "Toxic"-Sängerin eine erneute Anhörung.

Spears' Anwalt Mathew Rosengart meinte zwar, das sei nur ein kleiner Sieg für das davon jahrelang geschädigte It-Girl, aber immerhin habe sie jetzt "die Macht, alles zu tun, was sie will".

Fans sind sich sicher: Trennung von Bibi und Julian ist ein Experiment, beide dementieren
Bibis BeautyPalace Bianca Claßen Fans sind sich sicher: Trennung von Bibi und Julian ist ein Experiment, beide dementieren

"Sie ist jetzt eine unabhängige Frau", stellte der Anwalt der Richterin gegenüber klar. Die Vormundschaft durch Britneys Vater, die seit 2008 andauerte, beendeten die Richter schon am 12. November.

Die Anhörung am Mittwoch schlug jedoch vor, der Buchhalter von Spears' Vater, John Zabel, solle bis 19. Januar an dem Fall weiterarbeiten und weiterhin Britneys Vermögen verwalten. Dann würde die nächste Anhörung stattfinden, und es könne erneut abgestimmt werden.

Anwälte der Spears streiten sich: Es geht um viel Geld

Auch die Anwälte der beiden Spears stießen aneinander: Alex Weingarten, der Spears-Senior im Gericht vertrat, wollte die Vermögenspläne der Spears-Tochter sehen. Dagegen setzte sich Britneys Anwalt jedoch zur Wehr: "In einer normalen Situation würde eine normale Person niemals ihren Vermögensplan zeigen müssen", egal ob gegenüber Freunden oder Verwandten.

Spears' Vater war bei der Anhörung nicht einmal anwesend und musste zwischendurch sogar angerufen werden. Das war nicht das erste Mal: Bisher sei es eine Seltenheit gewesen, dass der ehemalige Vormund überhaupt in diesem Fall zu Gericht erschienen sei, beschwerte sich der Anwalt.

Titelfoto: Ingo Wagner/dpa

Mehr zum Thema Britney Spears: