Ex-Bodyguard: Britney Spears bekam jede Woche harten Drogencocktail verabreicht

Los Angeles - Seit Monaten kämpft Popstar Britney Spears (39) dafür, die seit 2008 bestehende Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (68) über ihr Leben endlich zu beenden. Derweil gelangen immer krassere Vorwürfe an die Öffentlichkeit. Angeblich wurde der Sängerin regelmäßig ein heftiger Drogencocktail verabreicht - und das gegen ihren Willen!

Seit 2009 ist Jamie Spears (68) der Vormund seiner Tochter Britney (39).
Seit 2009 ist Jamie Spears (68) der Vormund seiner Tochter Britney (39).  © Uncredited/AP/dpa

So soll die "Hit Me Baby One More Time"-Interpretin jeden Freitag von ihrem Vater einen Cocktail aus starken verschreibungspflichtigen Medikamenten bekommen haben.

Das behauptet zumindest ihr früherer Bodyguard Fernando Flores (40) gegenüber der Sun: "Ich habe [Britney] erklärt, was alles dabei war – drei antipsychotische Medikamente und Antibabypillen."

Der Sicherheitsmann arbeitete ab 2010 als Britneys Leibwächter - ein Jahr nachdem ihr Vater Jamie nach ihrem mentalen Zusammenbruch zu ihrem Vormund ernannt wurde.

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"Sie war vom geistigen Gesund-Sein dazu übergegangen, von Paralleluniversen zu reden", so Flores.

Zwar schmiss der Ex-Polizist schon nach acht Monaten seinen Job wieder hin. Dennoch habe er einige Dinge mitbekommen, die ihn zutiefst beunruhigt haben.

So habe Jamie Spears drei- bis viermal am Tag Kontrollanrufe bei seiner Tochter durchgeführt: "Wenn sie etwas wollte, musste sie ihn um Erlaubnis fragen."

2011 verklagte Ex-Bodyguard Fernando Flores Britney Spears wegen sexueller Belästigung

Zudem wurde ihr Handy permanent überwacht, sie durfte ihr Haus nie allein verlassen und jeder, der den Weltstar besuchen wollte, musste sich einem harten Security-Check unterziehen.

Ihre Zeit habe die Musikerin damals vor allem damit verbracht, vor dem TV zu hocken oder zu trainieren. Viel mehr Möglichkeiten hatte sie ja auch nicht.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Flores öffentlich über seine ehemalige Arbeitgeberin äußert.

2011, kurz nachdem er gekündigt hatte, verklagte er die Sängerin unter anderem wegen sexueller Belästigung. Schon damals erwähnte er vor Gericht, dass Britney verschreibungspflichtige Medikamente, darunter Methamphetamine, zu sich nehme.

Zudem habe sie ihn ständig provoziert, sei nackt vor ihm hin und her gelaufen und habe ihn dazu aufgefordert, sie in ihr Schlafzimmer zu begleiten.

Spears musste ihm daraufhin Schmerzensgeld zahlen.

Titelfoto: Uncredited/AP/dpa

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