Bushido droht der Knast: Ließ er sein eigenes Haus abfackeln?

Potsdam/Berlin - Es wird nicht ruhiger um Rapper Bushido (43)! Während er zuletzt mit positiven Neuigkeiten glänzte, schrillen diesmal allerdings die Alarmglocken.

Rapper Bushido (43) muss sich einmal mehr vor Gericht verantworten.
Rapper Bushido (43) muss sich einmal mehr vor Gericht verantworten.  © Sebastian Willnow/ZB/dpa

Gerade erst zeigte sich Anis Mohamed Youssef Ferchichi - wie der 43-jährige mit bürgerlichem Namen heißt - der Welt als glücklicher Papa von drei frisch geborenen Babys.

In die fröhliche Welt flatterten nun aber Bad News. Wie die Staatsanwaltschaft Potsdam dem Magazin stern mitteilte, wurde gegen den Musik-Star Anklage wegen Brandstiftung erhoben.

Er soll zwei Komplizen angeheuert haben, damit diese den Dachstuhl seines Hauses in Kleinmachnow (Brandenburg) anzünden.

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Wegen des Feuerschadens soll er sich nicht nur Schadensersatz von der Versicherung erschlichen haben. Zusätzlich wird ihm die Absicht unterstellt, damit den Denkmalschutz der historischen Villa zu umgehen. Dieser stand offenbar einem Umbau im Weg, den Bushido plante.

Sollte der siebenfache Vater verurteilt werden, dann drohen ihm bis zu zehn Jahre im Knast.

Es wäre im Übrigen nicht seine erste Verurteilung. Mit einem vorgetäuschten Einbruch in sein Geschäft für Zierfische, kassierte er eine sechsstellige Summe von seinem Versicherer. 2017 bekam er dafür elf Monate auf Bewährung.

Titelfoto: Sebastian Willnow/ZB/dpa

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