Er sollte am Montag aussagen: Bushidos Zeugen-Befragung vorerst geplatzt

Berlin - Im Berliner Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker (44) und drei seiner Brüder um mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido (41) fällt der Verhandlungstag am Montag aus.

Bushido, sitzt zu Beginn eines Prozesses gegen den Chef einer bekannten arabischstämmigen Großfamilie in einem Gerichtssaal des Landgerichts.
Bushido, sitzt zu Beginn eines Prozesses gegen den Chef einer bekannten arabischstämmigen Großfamilie in einem Gerichtssaal des Landgerichts.  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/Pool/dpa

Das teilte eine Sprecherin des Landgerichts am Freitag mit. Vorgesehen war, an dem Tag den Musiker als Zeugen zu befragen. 

Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, ist in dem Verfahren auch Nebenkläger. Als Grund für den Ausfall nannte das Gericht einen Krankheitsfall, jedoch keine Einzelheiten.

Clanchef Arafat A.-Ch. werden versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue vorgeworfen. Die Brüder sind als Gehilfen oder Mittäter angeklagt.

Bushido und Arafat waren über Jahre Partner im Musikgeschäft. Laut Anklage soll es zu Straftaten gekommen sein, nachdem "Sprachgesangskünstler" Bushido 2017 die geschäftlichen Beziehungen aufgelöst habe. 

Arafat A.-Ch. habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido unberechtigt eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/Pool/dpa

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