Das kaufte sich Moritz Bleibtreu von seiner ersten Gage: "Total bescheuert"

Hamburg – Schauspieler und Regisseur Moritz Bleibtreu (50) gesteht: Früher hat er viel Wert auf Statussymbole gelegt - inzwischen ist das nicht mehr so.

Schauspieler Moritz Bleibtreu (50) hält heute nicht mehr viel von teuren Dingen.
Schauspieler Moritz Bleibtreu (50) hält heute nicht mehr viel von teuren Dingen.  © Georg Wendt/dpa

Von seiner ersten Gage habe er sich eine Luxusuhr gekauft, erzählte er im Interview des Wochenendmagazins von "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" (Samstagsausgabe).

"Süß. Keine Ahnung, warum ich das gemacht habe. Total bescheuert", sagt er heute. "Ich habe mir ein Statussymbol aus einer Welt geholt, von der ich geglaubt habe, dass ich die nie erreichen werde. Das war wichtig."

Bleibtreu wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter, der Schauspielerin Monica Bleibtreu (1944-2009), im Hamburger Stadtteil St. Georg auf.

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"Und für die Jungs aus meinem Viertel waren Turnschuhe das, was erschwinglich war als Statussymbol", sagte er in dem Interview. "Meine Erziehung war geprägt von einer Einstellung, in der Geld eine Sünde ist. Geld war dazu da, um verschwendet zu werden. Geld war uncool."

Bleibtreu ist ab 30. November beim Streamingdienst RTL+ in der neuen Serie "Faking Hitler" zu sehen.

In sechs Teilen beleuchtet die Serie den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher im Jahr 1983. Bleibtreu spielt den Kunstfälscher Konrad Kujau.

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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