Demi Lovato ändert erneut Pronomen: "Bin eine fließende Persönlichkeit"

Los Angeles (Kalifornien/USA) - Im Frühling 2021 verkündete Demi Lovato (28), dass sie sich als non-binär identifizierte. Sie fühlte sich weder weiblich noch männlich und wollte somit auch nicht mehr mit geschlechtsspezifischen Pronomen angesprochen werden. Dies hat sich nun geändert.

Demi Lovato (28) erklärte ihren Fans, dass sie sich in letzter Zeit wieder weiblicher gefühlt hat.
Demi Lovato (28) erklärte ihren Fans, dass sie sich in letzter Zeit wieder weiblicher gefühlt hat.  © LEON BENNETT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

In der neusten Folge des Podcasts "Spout" erklärte die ehemalige Disney-Schauspielerin ihren Fans: "Ich habe tatsächlich die Pronomen sie/ihr wieder angenommen."

Der Grund sei dabei ihre "fluide Persönlichkeit" – in letzter Zeit habe sie sich wieder weiblicher gefühlt.

Das vergangene Jahr sei ihre "männliche und weibliche Energie" oft ausgeglichen gewesen.

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So wurde es für die 28-Jährige unter anderem problematisch zu entscheiden, welche Toilette sie im öffentlichen Raum nutzen sollte – "Weil ich fühlte mich nicht unbedingt wie eine Frau. Ich fühlte mich nicht als Mann. Ich fühlte mich einfach wie ein Mensch."

Dabei halfen ihr die nicht-binären Pronomen (im Englischen they/them) sehr: "Darum geht es mir... Es geht darum, dass du im Innersten einfach ein Mensch bist."

Im Podcast "Spout" erklärt Demi Lovato, was es heißt, non-binär zu sein:

Demi Lovato betont ihren Fans gegenüber: "Es geht primär einfach um Respekt"

In ihrer Instagram-Bio benutzt Demi Lovato sowohl die Pronomen sie/ihr als auch they/them.
In ihrer Instagram-Bio benutzt Demi Lovato sowohl die Pronomen sie/ihr als auch they/them.  © Instagram/Screenshot/ddlovato

Da sie sich in letzter Zeit jedoch wieder femininer gefühlt habe, entschied sie sich nun dazu, wieder sie/ihr anzunehmen. Die Pronomen they/them seien jedoch auch in Ordnung.

Dass dies für ihre Fans verwirrend sein kann, kann Lovato durchaus verstehen. Und so verwies die "Dancing With The Devil"-Sängerin während der Podcast-Folge noch einmal darauf, dass es weniger wichtig sei, ein Wort falsch zu benutzen. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, Menschen gut zu behandeln.

"Ich denke, es ist wichtig zu wissen, dass niemand perfekt ist. Jeder macht irgendwann mal einen Fehler bei Pronomen, vor allem, wenn die Leute es erst lernen", fügte sie hinzu. "Es geht primär einfach um Respekt."

Titelfoto: LEON BENNETT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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