Britney Spears: Bekommt die Sängerin bald Dutzende Denkmäler?

Louisiana - Die Sängerin Britney Spears (38) soll zahlreiche Denkmäler erhalten. Was zu Beginn nach einem kuriosen Vorschlag klingt, findet in der Masse breiten Anklang.

Die Sängerin hat allen Grund zu strahlen. Anfang April veröffentlichte sie ihren Song "Mood Ring", der bei den Fans sehr gut ankam.
Die Sängerin hat allen Grund zu strahlen. Anfang April veröffentlichte sie ihren Song "Mood Ring", der bei den Fans sehr gut ankam.  © Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd befindet sich die USA im Ausnahmezustand. Die Menschen demonstrieren gegen Polizeigewalt sowie Rassismus. Im Zuge der Ausschreitungen wurden zahlreiche Statuen von Konföderierten gestürzt, welche weiße Sklavenhalter darstellen.

Doch was tun mit den nun zerstörten Statuen? Sollen diese wieder aufwendig restauriert und aufgebaut werden? Nein sagen die einen, Ja die anderen. Unter anderem sprach sich Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses für eine Entfernung aus.

Zumindest für den US-Bundesstaat Louisiana wurde nun ein kurioser Vorschlag laut, der unter den Bürgern wahre Begeisterungsstürme auslöst. Eine Petition auf change.org fordert, dass sämtliche (!) Konföderierten-Statuen mit Ehrenmalen der gebürtigen Louisianerin Britney Spears ausgetauscht werden!

Begründet wird dies wie folgt: Die Sängerin sei eine weltweite Inspiration. Sie habe ihren mentalen Zusammenbruch gemeistert, der öffentlich breitgetreten wurde. Zudem arbeitet die 38-Jährige konsequent an sich selbst. Mit zahlreichen Spenden hat die Pop-Sängerin gemeinnützige Organisationen unterstützt und zeigt somit ihr großes Herz.

"Sie hat bereits ihren Stern auf dem Walk of Fame erhalten. Nun ist es an der Zeit für ihren Heimatstaat, ihr den Tribut zu zollen, den sie verdient. Macht das Richtige. Ersetzt die Statuen der Konföderierten mit einem richtigen Louisiana-Helden und einflussreichen Menschen, Britney Spears."

Mittlerweile haben diese Forderung bereits über 20.000 Menschen unterschrieben. Die Sängerin hat sich noch nicht zu diesem kuriosen Vorhaben geäußert.

Die USA gelten nicht umsonst als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wer weiß, vielleicht wird anstelle der Befürworter der Sklaverei bald überall im Land das Popsternchen auf die Menschen herab lächeln.

Titelfoto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

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