Dieter Bohlen ist jetzt "CEO" eines Mobilfunkunternehmens

Tötensen - Der gelernte Diplomkaufmann Dieter Bohlen (67) hat jetzt offiziell die Branche gewechselt. Er sei jetzt "CEO" bei Freenet, titelte der Mobilfunkanbieter. Allerdings ein ganz besonderer. Klar.

Dieter Bohlen (67) ist neuer "CEO" von Freenet. (Archivbild)
Dieter Bohlen (67) ist neuer "CEO" von Freenet. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

In Bohlens Fall hat der Titel eine ganz neue Bedeutung bekommen. Aus dem "Chief Executive Officer" wurde ein "Chief Entertainment Officer". Mit anderen Worten: das neue Werbegesicht von Freenet. Zuvor hatte "W&V" berichtet.

Auch Dieter selbst freute sich offensichtlich sehr über die Aufgabe und teilte zwei Artikel über seine neue Karriere auf seinem Instagram-Kanal.

Bohlens Vertrag laufe bis 2022, heißt es. Der Plan sei es, dem O2-Konkurrenten zu neuer Größe zu verhelfen und es zu einer bekannten Consumer-Marke zu machen.

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Marketing Chef Jan Egert scheint mit dem neuen Weg jedenfalls zufrieden zu sein: "Wir sind als Marke ja auch gerne mal lauter", begründet er die Wahl.

Na, wenn sich da nicht zwei gefunden haben.

Dieter Bohlen auf Instagram

Dieter Bohlen verlässt RTL

Nach Dieter Bohlens medienwirksamen RTL-Aus wurde es zunächst still um den Pop-Titan. Schluss mit "Deutschland sucht den Superstar", vorbei mit dem "Supertalent". Statt vor den Fernsehkameras mehr oder weniger talentierte Künstler zu bewerten, erholtet sich der 67-Jährige mit seiner Carina erst einmal auf Mallorca.

Lange waren keine neuen Jobs in Sicht, auch wenn es an Angeboten nicht mangelte. Annehmen konnte er laut eigener Aussage keine, er hing noch in den RTL-Verträgen fest, hieß es damals.

Aber eines sei klar, seine Fans könnten was Großes von ihm erwarten, versprach er damals in einer Instagram-Story. Ein Comeback mit Pauken und Trompeten? Nichts anderes hätte man von ihm erwartet.

Dass er sich jetzt für eine Stelle als "CEO" entschieden hat, ist hingegen wohl eher ein wenig befremdlich. Ob sich der Pop-Titan mit der Stellung als Werbegesicht zufriedengeben wird?

Der "Focus" hat da eine Vermutung: "Freenet ist TV-Partner von Netflix und könnte Bohlen möglicherweise dabei helfen, ins Programm des bekanntesten Streaming-Anbieters zu gelangen." Man darf gespannt bleiben.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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