Ex-DSDS-Juror sah Bohlen-Aus kommen: "Ein Wunder, dass es so lange hielt"

Hamburg – Um kein Thema wird in der Show-Branche derzeit wohl so viel diskutiert wie um das Jury-Aus von Dieter Bohlen (67) bei "Deutschland sucht den Superstar" und "Das Supertalent" - wird ER etwa sein Nachfolger?

Mateo Jaschik (42) beim DSDS-Finale 2013 in Köln. Übernimmt er die Nachfolge des Chef-Jurors?
Mateo Jaschik (42) beim DSDS-Finale 2013 in Köln. Übernimmt er die Nachfolge des Chef-Jurors?  © Henning Kaiser/dpa

Warum musste der Poptitan wirklich gehen? Hinter den Kulissen wird heiß diskutiert.

Während der Sender RTL offiziell von dem "richtigen Zeitpunkt für Veränderung und Weiterentwicklung" spricht, haben Insider andere Begründungen für den Rausschmiss.

Demnach soll sich der Erfolgsproduzent am Set und im Umgang mit seinen Kollegen nicht immer von seiner besten Seite gezeigt haben.

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Auch Culcha-Candela-Frontmann Mateo Jaschik (42), der 2013 zusammen mit Tom (31) und Bill Kaulitz (31) neben Bohlen in der DSDS-Jury saß, hat seine Erfahrungen mit dem Poptitan gemacht.

Die Zusammenarbeit mit dem Chef-Juror sei nicht immer leicht gewesen, wie der deutsch-polnische Rapper nun im Interview mit watson verriet: "Seine Art ist nicht die meine."

Er sei überrascht, dass Bohlen fast 20 Jahre lang als Aushängeschild der populären Castingshow gehandelt wurde. "Ein Wunder, dass es überhaupt so lange hielt! Dieter ist mit Sicherheit keine einfache Person, aber er ist halt auch ein Vollprofi", so der Sänger.

Mateo Jaschik als Nachfolger von Dieter Bohlen?

Die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen (67) war offenbar nicht immer leicht.
Die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen (67) war offenbar nicht immer leicht.  © Henning Kaiser/dpa

Warum der 67-Jährige letztendlich gehen musste, kann Mateo nur mutmaßen: "Vielleicht hat sich auf beiden Seiten ein wenig Routine-bedingte Müdigkeit eingeschlichen, vielleicht wollte er auch einfach mal ein bisschen kürzertreten", lauten seine Vermutungen.

In dem Abschied des Show-Dino sieht das Culcha Candela-Mitglied aber auch eine neue Chance für die beiden beliebten Casting-Shows. "Es hängt natürlich auch ganz von dem oder den Nachfolgern ab und von der zukünftigen Ausrichtung der Formate", gibt er zu bedenken.

Er selbst wäre jedenfalls nicht abgeneigt, in Bohlens Fußstapfen zu treten, wie er erklärt: "Wenn man mich fragt, nehme ich die Herausforderung an."

Titelfoto: Fotomontage: Henning Kaiser/dpa

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