Dank Chip von Elon Musk soll man Musik direkt ins Gehirn streamen können

Los Angeles - Ist dieser Mann die Zukunft? Elon Musk (49) weiß mit seinen Erfindungen (größtenteils) zu begeistern. Nun hat er eine weitere, lebensverändernde Technologie am Start.

Erst kürzlich wurden Musk (49) und seine Freundin, die Künstlerin Grimes (32), Eltern.
Erst kürzlich wurden Musk (49) und seine Freundin, die Künstlerin Grimes (32), Eltern.  © Ding Ting/XinHua/dpa

Der Visionär gründete bereits im Jahr 1995 seine erste Firma. Seitdem folgten zahlreiche weitere Projekte. Besonders SpaceX und der Elektroauto-Hersteller Tesla dürften mittlerweile wohl jedem ein Begriff sein.

Doch was kaum einer weiß: Musk probt schon an seinem neuesten Meisterwerk. Diesmal geht es um einen Gehirn-Chip.

Ja, Musk, der bereits die Automobilbranche revolutioniert hat und dabei ist, den Weltraum zu erobern, mischt auch auf dem Gebiet der Neurotechnologie mit.

Wie immer hält er sich dabei zunächst bedeckt. Der 49-Jährige gründete die Firma "Neuralink" bereits 2016.

Doch wie die Webseite independent berichtete, hielt er seitdem lediglich eine einzige große öffentliche Präsentation darüber ab, wie seine Technologie tatsächlich funktionieren wird.

Das Endziel bestehe darin, eine direkte Verbindung zwischen einem Gehirn und einem Computer herzustellen. Dabei wird ein "nähmaschinenähnliches" Gerät verwendet. Dieses soll Fäden an einen implantierten Gehirnchip annähen.

Eine im vergangenen Jahr in Verbindung mit der Veranstaltung veröffentlichte Forschungsarbeit erläuterte, wie diese Fäden mit einem einzigen USB-C-Kabel verbunden werden können, um dem Gehirn "Datenströme mit voller Bandbreite" zu liefern.

Klingt irre? Ist es wohl auch, aber man sollte die Brillanz dieses Mannes besser nicht unterschätzen. Denn nun gab Musk weitere Details über die Gehirn-Computer-Schnittstelle bekannt. Er behauptete, sie werde es den Menschen ermöglichen, Töne zu hören, die zuvor außerhalb ihrer Reichweite lagen.

Neuralinks Gehirn-Chip-Technologie könnte laut Musk auch dabei helfen, jemandem mit vollständig durchtrenntem Rückenmark wieder Bewegung zu verschaffen.

Der Mensch soll mit der künstlichen Intelligenz konkurrieren, so Musk

In einer Welle von Tweets Ende Juli/Anfang August, schrieb Musk wortwörtlich, die Technologie "könnte auch den Hörbereich über normale Frequenzen und Amplituden hinauserweitern".

Kürzlich sagte er, dass die Träger seines Chips in der Lage sein würden, Musik direkt in ihr Gehirn zu streamen und sie zur Regulierung des Hormonspiegels und zur Bereitstellung "verbesserter Fähigkeiten" wie besseres logisches Denken und Linderung von Angstzuständen zu nutzen.

Letztlich hofft Musk, dass die Technologie es den Menschen ermöglichen wird, mit der künstlichen Intelligenz zu konkurrieren. Weitere Einzelheiten über Neuralink werden bei einer Veranstaltung am 28. August vorgestellt.

Titelfoto: Ding Ting/XinHua/dpa

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